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Schloss Ippenburg: Erster internationaler Pflanzenmarkt
Während des Gartenfestivals „Ippenburger Tulpenpracht" vom 1. bis 4. Mai 2014 präsentiert Schloss Ippenburg erstmals einen internationalen Pflanzenmarkt. Gartenfreunde haben Gelegenheit, bei Händlern aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden nach besonderen Pflanzen zu stöbern. Man müsste weite Wege in Kauf nehmen, um aus einem nur annähernd so großen Angebot auswählen zu können. An den Ständen des Pflanzenmarkts wird man persönlich vom Fachhändler beraten und kann hochwertige Pflanzen für den eigenen Garten aussuchen.
Rosen, Stauden und Lavendel
Für die Schlossherrin Viktoria von dem Bussche „ist ein Garten ohne Rose, kein Garten". Die passionierte Gärtnerin hat rund um das Schloss hunderte Sorten der Königin der Blumen gepflanzt. Am Stand der Rosenschule Stange finden Festivalbesucher Rosen von den wichtigsten europäischen Züchtern. Für Liebhaber üppiger Sommerbeete bietet de Vaste Plant aus den Niederlanden hochwertige Stauden, Gräser, Hostas und Farne. Sogar Downderry Lavendel aus der Wiege der berühmten Downderry Nursery in England gibt es auf dem Pflanzenmarkt. „Wir haben Downderry Lavendel in verschiedenen Wuchshöhen, Blattformen und Blütenfarben. Alle sind winterhart und auch im kühlen Wetter Norddeutschlands erprobt", so Hans Müller von Helix-Pflanzen, Kornwestheim, der für das Downderry Sortiment in Deutschland verantwortlich ist.
Blumenzwiebeln, Buchs und Formgehölze
Dahlien, Lilien und Zierlauch - eine große Auswahl an Blumenzwiebeln und Knollen, die im Sommer blühen, bringt Jeroen van den Hoek von Fluwel aus den Niederlanden nach Schloss Ippenburg. Dr. Heinrich Niewöhner aus Düsseldorf bietet neben Blumenzwiebelspezialitäten auch Alpengartenraritäten, Zwerggehölze, Stauden und Kübelpflanzen. Kulturreliktpflanzen aus römischer Zeit zeigt Gartenbau Menke aus dem Rheinland: Skimma, Buxus und Daphne. Ein umfangreiches Storchschnabelsortiment findet man am Stand von Graßhoff-Stauden aus dem Extertal. Europas größte Baumschule Bruns, Bad Zwischenahn, präsentiert vor der Schlosskulisse ihre „Masterpiece Collection" - eine Auswahl prachtvoller Formgehölze in großen Lärchenholzkästen - und ihre neuesten Rhododendronzüchtungen.
Obstpflanzen, Saatgut und Kräuter
Mit allein 50 Chili- und Basilikumsorten ist die Kreuterey aus Brandenburg ein Tipp für feine Nasen und Hobbyköche. Bei Nebelung findet man die dazu passenden Gemüse und Sommerblumen. Welche kulinarischen Köstlichkeiten aus Blüten hergestellt werden können, zeigt die Manufaktur von Blythen - zum Beispiel der berühmte Holunderlikör und andere „Gartenprodukte" von Johannes Stegerhoff aus Raesfeld bei Borken. Wer im Garten eigene Früchte ernten möchte, ist bei Markus Kobelt, Gründer und Züchter von Lubera, richtig. Der Schweizer ist bekannt für seine außergewöhnlichen Neuzüchtungen. „Äpfel mit rotem Fruchtfleisch, gepunktete Beeren und Gojis - in meinem Küchengarten habe ich vor kurzem 100m Obstpflanzen von Lubera gepflanzt", erzählt von dem Bussche. Außerdem zeigt Lubera auf dem Pflanzenmarkt sein vielfältiges Sortiment an vorgetriebenen Kübeldahlien - für Balkon und Terrasse, aber auch als Hingucker im Staudenbeet.
Gartenkünstler teilen ihr Wissen
Anerkannte Gartenkünstler lassen die Festivalbesucher an ihrem faszinierenden Wissen über Gestaltung und Pflanzen teilhaben. Die niederländische Gartenarchitektin Jacqueline van der Kloet hat die „Ippenburger Tulpenpracht" gepflanzt und bietet zum Festival Führungen durch die Schlossgärten an. Der riesige Küchengarten, das Rosarium 2000+ und viele kleine Schaugärten - überall blühen Tulpen. Auch die Rosenspezialistin Ursula Gräfen begleitet Besucher durch das Rosarium und die Hausherrin Viktoria von dem Bussche führt durch ihren Küchengarten, der immerhin der größte Deutschlands ist. (Quelle: IPP)

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