RWA: Entwicklung der Lagerhaus-Genossenschaften zufriedenstellend

Die Lagerhaus-Genossenschaften entwickelten sich, wie die RWA Raiffeisen Ware Austria, vor dem Hintergrund eines herausfordernden Umfelds zufriedenstellend. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2015 4,2 Mrd. Eruo.

Die Lagerhaus-Genossenschaften entwickelten sich, wie die RWA Raiffeisen Ware Austria, vor dem Hintergrund eines herausfordernden Umfelds zufriedenstellend. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2015 4,2 Mrd. Eruo. Das bedeutet einen geringfügigen Rückgang von 4%.

Die Lagerhäuser verbuchten im Agrargeschäft einen mengenmäßigen Zuwachs und konnten sich in beinahe allen Produktsegmenten steigern. Trotz dieser Entwicklung blieb der Umsatz mit 1,19 Mrd. Euro gegenüber 1,2 Mrd. Euro stabil. Im Segment Technik wurde trotz des Rückgangs von Traktorenneuzukäufen ein leichtes Plus von 0,45% erwirtschaftet.

Durch fallende Rohstoffpreise verringerte sich der Umsatz der Lagerhäuser im Energiebereich um rund 15%, führte jedoch bei privaten Haushalten und Gewerbebetrieben zu einer Entlastung und bei den Lagerhäusern zu einer größeren Absatzmenge. Am Pellets-Markt, den die RWA und die Lagerhäuser in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut haben, wurde die Absatzmenge um 14% auf 190.000 Tonnen gesteigert. Wurden im Jahr 2005 noch 8.000 Tonnen verkauft, so konnten die Lagerhäuser 2015 rund 190.000 Tonnen am Markt absetzen.

Äußerst positiv entwickelte sich das Geschäft im Bau- und Gartenbereich. Der Umsatz erhöhte sich um 3,4% auf 607 Mio. Euro. Seit dem Ausscheiden von BauMax ist das Lagerhaus das einzige österreichische Franchise-System im Bereich Bau- und Gartenmarkt. Bei den Baustoffen blieb der Umsatz mit 667 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Sowohl das Segment Bau und Garten wie auch Baustoffe haben sich im Lagerhaus besser entwickelt als der Branchendurchschnitt.

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