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NRW: T.A.G.-Tagung bei Betonsteinhersteller
Unter dem Motto „mal wieder über den Tellerrand schauen“ besuchten Anfang September rund 60 Teilnehmer*innen das Betriebsgelände der Metten Stein & Design GmbH & Co. KG in Overath, um an der diesjährigen T.A.G.-Tagung – Top Ausbildung Gartenbau in NRW - teilzunehmen. Zur Veranstaltung geladen hatten die Träger der Ausbildungsinitiative: Der Landesverband Gartenbau NRW, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW) und die Landwirtschaftskammer NRW. Pandemiebedingt war die Teilnehmerzahl vor Ort begrenzt, somit konnten erstmalig parallel Interessierte virtuell an der Veranstaltung teilnehmen. Das traditionelle Familienunternehmen Metten, Produzent von Betonsteinen in jeglicher Form, hatte seine Tore für die gärtnerischen Auszubildenden und Ausbildenden geöffnet und gab Einblicke in seine Betriebsabläufe. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Firmengeländes einige Fachvorträge sowie Workshops rund um die Themen „Stein“ und „Pflanze“.
Theorie und Praxis rund um das Thema Betonstein, Klima und Staudenverwendung
Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Dr. Michael Metten, startete die Tagung für die Teilnehmenden mit theoretischem und praktischem Input. In kleinen Gruppen aufgeteilt, eingeteilt in kleine Gruppen wurden die Teilnehmer*innen durch verschiedene Programmpunkte geführt. Im Fachvortrag „Wie viel Stein darf es sein“ erklärte VGL NRW-Referentin Lisa Jung, welchen Einfluss der Klimawandel auf unsere Umwelt hat und mit welchen Strategien und Pflanzen wir hier durch gezielte Planung entgegenwirken können. Bei der Betriebsbesichtigung gaben die Mitarbeiter der Firma Metten interessante Einblicke in die betrieblichen Abläufe sowie Informationen über die Herstellung von hochwertigen Betonsteinprodukten wie Pflastersteinen oder Terrassenplatten. Dabei konnten die Teilnehmer eindrucksvoll erleben, wie in den unterschiedlichen Maschinenhallen live die Produktion von Betonsteinpflaster durchgeführt wird. Sepp Herrmann, Baumschulberater der Landwirtschaftskammer NRW, berichtete in seinem Vortrag über die richtige „Pflanzenverwendung in Zeiten des Klimawandels“ und erläuterte hierbei das Klimabaumprojekt an der Versuchsanstalt in Köln-Auweiler.
Trotz des in diesem Jahr durch die Corona Hygienebedingungen komplizierten Veranstaltungs-konzeptes gab es natürlich auch Workshops für alle Anwesenden. An verschiedenen Stationen konnten die angehenden Gärtnerinnen und Gärtner auch endlich selbst aktiv werden. Die Station Staudenverwendung zeigte zunächst, welche Lebenswelten es im Bereich der Stauden gibt und auf was bei der Planung zu achten ist. Dann konnten die Teilnehmer aus dem Vollen schöpfen und das theoretische Wissen in die Praxis umsetzen: Passend zu einem Lebensraum wählte jede Gruppe die richtigen Pflanzen aus um diese dann unter Anleitung fachgerecht zu platzieren.
Auch der Pflaster-Workshop begann mit einer theoretischen Grundlage und anschließender praktischer Umsetzung – für alle sicher ein tolles Erlebnis, besonders für alle „Nichtgalabauer“ und „Neuankömmlinge“ der teilnehmenden Landschaftsgärtner.
Prämierung der besten Berichtshefte
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Prämierung des besten Berichtsheftes. Auch in diesem Jahr konnten die Auszubildenden wieder ihre Ausbildungsnachweise zur Tagung mitbringen, um an der Auszeichnung des besten Heftes teilzunehmen. In diesem Jahr ging der Preis des besten Berichtsheftes an: Lukas Hommer, Baumschule Wilhelm Ley in Meckenheim.
Besonderen Dank geht an die Firma Metten Stein & Design GmbH & Co. KG in Overath, die diese Veranstaltung unter den erschwerten Corona Bedingungen ermöglichte und durch viele tatkräftige Helfer*innen personell unterstützte. (T.A.G.)

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