Noviflora: Nutzt die "Grüne Agenda"

Noviflora aus Honselersdijk sagt: "Wir sind von innen her motiviert, die Stärken von Grünpflanzen nach außen weiterzugeben".

Marketing-Managerin Gabrielle Fabbro erklärt, wie Noviflora die Grüne Agenda nutzt. Bild: Royal FloraHolland.

Der Exportbetrieb Noviflora aus Honselersdijk möchte mehr, als nur Pflanzen und Blumen liefern. „Unsere Mission lautet, unsere Kunden mit Grünpflanzen Geld verdienen zu lassen”, erläutert Marketing-Managerin Gabrielle Fabbro. Wie nutzt das Unternehmen die Grüne Agenda von Royal FloraHolland, um dieses Ziel zu realisieren?

Noviflora wird in diesem Jahr 45 Jahre alt. Seit kurzem liefert das Unternehmen neben Pflanzen auch Blumen. Der Export-Schwerpunkt liegt auf Skandinavien und der Schweiz. "Wir versuchen, uns vom Wettbewerb zu unterscheiden, indem wir unsere Marktkenntnisse und unser Wissen über die Vorteile von Grünpflanzen mit unseren Kunden teilen."

Einen Schritt weiter

Noviflora bedient von Anfang an alle Zielgruppen: Gartencenter, Groß- und Einzelhändler, Baumärkte und seit kurzem auch Floristikgeschäfte in Schweden. "Wir sind völlig transparent, was das angeht. Es kommt nicht zu Friktionen, denn wir bieten für verschiedene Kunden verschiedene Linien und Produkte an."

Noviflora geht gern noch einen Schritt weiter. "Wir bringen unsere Kunden auf Ideen, wie sie mehr Geld verdienen können, wir bieten eigene Marken wie Ogreen und wir beteiligen uns an den Überlegungen der Kunden." Das Unternehmen veröffentlicht beispielsweise zwei Mal jährlich sein Floral Journal. "Damit bringen wir die Floristen auf neue Ideen und vermitteln ihnen Wissen. Das können sie ihrerseits an den Verbraucher weitergeben. Für eine große Floristikkette liefern wir Maßarbeit. Wir haben mit Kunden und der Marketingabteilung ein konkretes Konzept entwickelt, wie sich die Floristikgeschäfte vom Wettbewerb unterscheiden können. So bieten wir unseren Kunden einen Mehrwert."

Außerdem investiert Noviflora viel in Nachhaltigkeit, u. a. mit der Marke Less Plastic. Bei diesem Konzept liefert Noviflora Pflanzen in einem Kartonbehälter ohne unnötiges Plastik. Der Behälter kann recycelt werden und bietet denselben Schutz, ist aber viel nachhaltiger.

Die Grüne Agenda liefert "Beweise"

Gabrielle Fabbro sieht die Vermittlung von Wissen als wichtigsten Grund, von der Grünen Agenda Gebrauch zu machen. "Wir wollen gerne eine Autorität auf dem Gebiet der Grünpflanzen sein, und dafür braucht man viel Wissen. Wir glauben wirklich an die Kraft von Pflanzen und haben viel Wissen darüber zusammengetragen. Die Grüne Agenda liefert Beweise, dank wissenschaftlicher Untersuchungen." Als Beispiel nennt Fabbro die langjährige Untersuchung, wie Zimmerpflanzen für ein besseres Klima am Arbeitsplatz sorgen. "Es gibt schon so viele Studien darüber, aber nun konnte das auch in der Praxis bewiesen werden.

Aus der Untersuchung geht hervor, dass die Mitarbeiter positiver gestimmt und mit ihrer Arbeit zufriedener sind, und dass es weniger Krankmeldungen gibt. So suchen wir stets Nachweise dafür, dass sich eine Investition in Grünpflanzen bezahlt machen kann. Und dass sie langfristig sogar Geld spart, wenn dadurch beispielsweise der Krankenstand abnimmt.

In der Untersuchung haben wir ein Tool entwickelt, mit dem die Kunden ausrechnen können, wie viel Grünpflanzen in den Büros kosten und - was noch wichtiger ist - was sie leisten. Mit so konkreten Informationen kann man dem Kunden wirklich helfen. Unsere Stärke liegt darin, dass wir unser Wissen über Grün wirtschaftlich nutzbar machen. Wir sind von innen her motiviert, die Stärken von Grünpflanzen nach außen weiterzugeben. Die Grüne Agenda hilft uns dabei enorm." (RFH)

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