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"Natur im Garten": Gemeindefachtag in Langenlois
1. Reihe (v. l. n. r.): Markus Brandstetter (Vizebürgermeister Amstetten), Mario Jaglarz (Stadtgärtner Tulln), Martina Liehl-Rainer („Natur im Garten“ Regionalberaterin), Robert Schäfer (Gemeinderat Langenlois, i.V. BGM), Helga Zodl (Vlasitz & Zodl), Christiane Hannauer (Amt der NÖ Landesregierung Abteilung, Umwelt- und Energiewirtschaft / RU3), Roland Zimmer (Bürgermeister Bad Traunstein), Petra Hirner („Natur im Garten“ Regionalberaterin). 2. Reihe (v.l.n.r.): Stefan Stroblberger („Natur im Garten“), Christian Oberbichler (Firma Dachgrün), Andreas Kovac (Direktor Gartenbauschule Langenlois), Michael Unger (Citizen Forests Wolkersdorf). Bild: „Natur im Garten".
Zahlreiche Gemeindevertreterinnen und -vertreter sowie Bauhofmitarbeiterinnen und Bauhofmitarbeiter aus ganz Niederösterreich nutzten die Gelegenheit, sich über naturnahe und ressourceneffiziente Grünraumpflege auszutauschen und praxisnahe Lösungen für ihre Gemeinden kennenzulernen.
Ökologisch gepflegte Grünräume sind mehr als nur schöne Gestaltungselemente – sie sind Lebensräume für Tiere und Pflanzen, natürliche Klimaanlagen und wichtige Orte der Begegnung für die Menschen. Der „Natur im Garten" Gemeindefachtag zeigt, wie Gemeinden mit fachlichem Know-How und praktischen Lösungen ihre Grünräume nachhaltig und zukunftsfit gestalten und damit auch Ressourcen sparen können – denn ökologisch bewirtschaftete Grünräume benötigen in der Regel weniger Pflegeeingriffe, sind langfristig stabiler und helfen Gemeinden, Kosten zu sparen.
Im Rahmen der Veranstaltung widmeten sich Fachvorträge und Praxisberichte zentralen Herausforderungen der kommunalen Grünraumpflege. Thematisiert wurden unter anderem kosteneffiziente und naturnahe Pflegekonzepte, modernes Unkrautmanagement sowie der Schutz von Bäumen im öffentlichen Raum. Ebenso standen innovative Ansätze wie Gebäudebegrünung und die biodiversitätsfördernde Gestaltung von Grünflächen im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag zudem auf der Gestaltung und Pflege von Friedhöfen als naturnahe Grünräume. Ergänzend wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie Gemeinden durch Förderprogramme und Zusammenarbeit mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Grünräume weiterentwickeln können. Beim „Markt der Möglichkeiten" konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die „Natur im Garten" Partnerbetriebe und -organisationen kennenlernen, die Gemeinden bei ihren Grünraumvorhaben unterstützen können.
Der Gemeindefachtag ist Teil des umfassenden Bildungs- und Beratungsangebots der NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten", mit dem Gemeinden bei der ökologischen und klimafitten Pflege ihrer Grünräume unterstützt werden. Ziel ist es, Gemeinden praxisnahe Werkzeuge und Wissen zur Verfügung zu stellen, damit öffentliche Grünflächen klimafit, biodiversitätsfreundlich, ressourcenschonend und langfristig pflegeleicht gestaltet werden können.

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