METRO: Erfolgreiche Fortsetzung des Wachstumskurses

METRO konnte seine Wachstums­strategie sCore im Geschäftsjahr 2023/24 weiter vorantreiben und seine Marktposition trotz eines herausfordernden Umfelds weiter verbessern.

METRO setzt Wachstumskurs und Strategieumsetzung trotz herausforderndem Umfeld fort. Bild: METRO.

METRO AG Vorstands­vorsitzender Dr. Steffen Greubel zieht deshalb auf der virtuellen Haupt­versammlung eine positive Bilanz: „Vor 3 Jahren haben wir uns einen konsequenten Wachstumskurs mit Fokus auf Profikunden und den Multichannel-Großhandel vorgenommen. Und es ist uns gelungen, mit dieser Strategie bereits im 3. Jahr in Folge ein Umsatz­wachstum zu erzielen – und das Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr fortzusetzen. Wir wachsen trotz der schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Lage in allen Kanälen und Segmenten – und sind heute mehr Großhändler als je zuvor. Das beweist die Entwicklung der strategischen Erfolgs­indikatoren – ob der starke Ausbau der Belieferung, des Online-Geschäfts, unserer Eigenmarken oder dem strategischen Kundenanteil. Gleichzeitig zeigt sich beim EBITDA das Resultat der stark gestiegenen Kosten sowie heraus­fordernder Rahmen­bedingungen, was – verstärkt durch negative Wechsel­kurseffekte – im letzten Geschäftsjahr zu einem negativen Perioden­ergebnis und negativen Ergebnis je Aktie von -0,33 Euro führte. Als Konsequenz werden wir künftig noch stärker auf die Produktivität und Profitabilität unseres Geschäfts fokussieren, ohne den Blick für ein nachhaltiges Wachstum zu verlieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir METRO damit zu einem immer besseren und stärkeren Unternehmen machen und unsere Ambitionen für 2030 erreichen werden.“

Sichtbare Fortschritte bei der Strategie­umsetzung

METRO machte im Geschäftsjahr 2023/24 erneut starke Fortschritte bei der Stärkung der Belieferung, im Online-Geschäft sowie bei der Großhandels­optimierung der stationären Märkte. Der Umsatz in lokaler Währung wuchs um 5,9%, währungs- und portfolio­bereinigt um 4,2%. Alle Vertriebs­kanäle und Segmente trugen zum Umsatz­wachstum bei. Das EBITDA bereinigt ging im Geschäftsjahr 2023/24 auf 1.058 Mio. Euro (2022/23: 1.174 Mio. Euro) zurück. Ergebnis­mindernd wirkten sich neben dem Kostendruck die anhaltenden Transformations­erfordernisse im Großhandel, das Auslaufen von Lizenzerlösen von der WM Holding (HK) Limited sowie weitere Post­transaktions­effekte (Segment Sonstige) aus.

Das Perioden­ergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf -125 Mio. Euro und lag damit -564 Mio. Euro unter dem Perioden­ergebnis des Vorjahres­zeitraums (2022/23: 439 Mio. Euro. Im Vorjahr war das Ergebnis signifikant geprägt durch den Verkauf eines Teils des METRO Campus, den Verkauf des indischen Geschäfts sowie nicht zahlungs­wirksame Währungs­effekte im Finanz­ergebnis. METRO erzielte im Geschäftsjahr 2023/24 ein Ergebnis je Aktie von -0,33 Euro(2022/23: 1,21 Euro).

Vereinbarung zum Delisting der METRO AG

Die METRO AG und die EP Global Commerce GmbH ("EPGC"), eine von Daniel Křetínský kontrollierte Holding­gesellschaft, haben am 5. Februar 2025 eine Vereinbarung über das Delisting der METRO AG unterzeichnet. Die Delisting-Vereinbarung bekräftigt das gemeinsame Bekenntnis des Managements von EPGC und METRO AG zur langfristigen Umsetzung der sCore-Strategie der METRO und der damit verbundenen Wachstums­investitionen. EPGC und METRO haben sich darüber hinaus auf weitere wesentliche Punkte wie die Kontinuität im Management, der Corporate Governance sowie dem grundsätzlichen Umfang der Geschäfts­tätigkeit der METRO AG geeinigt.

Infolgedessen hat EPGC ihre Entscheidung bekannt gegeben, ein öffentliches Delisting-Erwerbsangebot für den Erwerb aller ausstehenden, nicht direkt von EPGC gehaltenen Aktien der METRO AG zu unterbreiten. Die anderen Ankeraktionäre der METRO, BC Equities GmbH & Co. KG und Beisheim Holding GmbH sowie die Palatin Verwaltungs­gesellschaft mbH haben mit EPGC eine Nichtandienungs­vereinbarung geschlossen, wonach sie ihre METRO-Aktien nicht in das Delisting-Angebot verkaufen werden. Vorstand und Aufsichtsrat der METRO AG werden zur Angemessenheit des Angebots­preises in der Begründeten Stellungnahme Stellung nehmen.

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