Kanton Bern: Gemeinsam gegen Feuerbrand

Der Berner Regierungsrat will die Zusammenarbeit mit den Gemeinden verbessern, um die Bakterienkrankheit Feuerbrand effizient zu bekämpfen.

Der Berner Regierungsrat will die Zusammenarbeit mit den Gemeinden verbessern, um die Bakterienkrankheit Feuerbrand effizient zu bekämpfen.

Die Gemeinden sollen künftig verstärkt in die Vollzugsverantwortung eingebunden und dafür entschädigt werden. Dafür hat der Kanton Bern die Verordnung geändert, schreibt das Berner Amt für Information am Freitag, 14. März. Zudem will sich der Kanton bei der Bekämpfung des Feuerbrands auf gefährdete schützenswerte Pflanzenbestände wie Erwerbsobstanlagen, Baumschulen und besonders wertvolle Hochstammkernobstgärten konzentrieren.

Neben der wirtschaftlichen Komponente habe der Feuerbrand auch eine bedeutende ökologische Dimension. Viele Hochstamm-Kernobstbäume mussten gerodet werden, was sich negativ auf das Landschaftsbild und auf den Lebensraum von Vögeln und Insekten auswirke. Deshalb will sich der Kanton Bern bei entsprechender Initiative der Gemeinden an Ersatzpflanzungen finanziell beteiligen.

Zudem passt der Regierungsrat mit der Verordnungsänderung die kantonalen Beiträge an ökologische Nutzflächen an. Neu sollen auch extensiv genutzte Weiden, Waldweiden und Rebflächen mit natürlicher Artenvielfalt gefördert werden. (lid)

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