Innovatives Stadtgärtnern: Fisch trifft Pflanze

Mit dem Projekt "Urban Gardening: Demonstrationsgärten in Bayern" wurden durch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim Orte des Austausches und des Wissentransfers in allen bayerischen Regierungsbezirken geschaffen.

Das Aquaponik-Pilotprojekt in Erlangen 2019: Fisch trifft Pflanze. In ähnlicher Form entsteht eine solche Anlage jetzt auch in Regensburg. Bild: Florian Demling / © LWG Veitshöchheim.

Am Standort in Regensburg trifft dabei künftig in einer Aquaponik-Anlage Fisch auf Pflanze. Das Wort „Aquaponik“ setzt sich aus den Begriffen „Aquakultur“ und „Hydroponik“ zusammen. Es bezeichnet die Produktion von Gemüse und Fisch in einem gemeinsamen Wasser- und Nährstoffkreislauf.

Die Vorteile durch die Kreislaufwirtschaft in einem Aquaponik-System: Wertvolle Ressourcen werden geschont. Erste Erfahrungen zeigen eine deutliche Ertragssteigerung, starke Wasser- und Düngerersparnis und geringeren Zeitbedarf. Im Vergleich zu Aquakultur und herkömmlicher Landwirtschaft entsteht kein organischer Abwassereintrag in Gewässer.

Effektiv in Sachen Energie und Platz

Eine Solaranlage versorgt das System mit nachhaltiger Energie und ermöglicht einen autarken Betrieb auch an Orten ohne stabile Stromversorgung. Durch die effektive Flächennutzung wird Platz eingespart, wodurch sich die Anbaumethode besonders für Standorte in der Stadt eignet. Ein Kubikmeter Aquakultur versorgt rund 4 qm Anbaufläche für Gemüse. Bereits auf 2 qm stabiler Grundfläche können Aquakultur und Hydroponik betrieben werden. (LWG)

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