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hagebau: Zentralläger zusammengeführt
Die Zentralläger hagebau weser-ems, Westerkappeln, und hagebau süd-ost, Schleinitz, wurden jetzt zusammengeführt.Beide Unternehmen sind unter dem Dach der neu gegründeten Holding hagebau Zentrallager Logistik und Service GmbH & Co. KG, Westerkappeln, vereint. Die Soltauer Unternehmensgruppe erwartet sich von dem Zusammenschluss nicht nur gravierende Kostenvorteile, sondern sieht auch erhebliche Wachstumspotenziale.
„Durch die Fusion der Lager-Standorte Weser-Ems und Süd-Ost ist im Bereich Niedersachsen und neue Bundesländer der größte und stärkste Logistikdienstleister in der Branche entstanden“, betont hagebau Geschäftsführer Frank Stuhldreier. Gleichzeitig unterstreicht er die Bedeutung der Maßnahme im Hinblick auf die hagebau Strategie 2010: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung zu einer stärker gebündelten und zentral gesteuerten Gesamtlogistik für die hagebau Gruppe.“
Die Zusammenführung der Zentralläger weser-ems und süd-ost erfolgte auf der Basis einer betriebswirtschaftlichen Analyse. Beide Standorte verfügen über eine vergleichbare Struktur und ein ähnliches Sortimentsangebot mit Schwerpunkten in den Bereichen Baustoffe, Türelemente, Haus und Garten sowie Fliesen. Auch geographisch gibt es viele Berührungspunkte, da die Lieferregionen der Zentralläger aneinander angrenzen. Hinzu kommt, dass viele hagebau Kommanditisten Gesellschafter beider Zentralläger sind. Durch diese Gemeinsamkeiten bestehen Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen physische Logistik, IT und Verwaltung. Synergien ergeben sich zudem durch die Sortimentskonzentration und die gemeinsame Durchführung von Vertriebs- und Einkaufsaktivitäten.
Der Zusammenschluss eröffnet jedoch nicht nur zahlreiche Kostensenkungs- und Rationalisierungspotenziale. Die beiden Zentralläger, die gemeinsam rund 300 hagebau Standorte bedienen, bieten ab sofort auch einen höheren Nutzen. „Die Gesellschafter haben jetzt Zugriff auf ein deutlich größeres, abgerundetes Dienstleistungs- und Sortimentsangebot“, betonen Thomas Sindermann und Ulrich von den Hoff. Die beiden Geschäftsführer von hagebau weser-ems und hagebau süd-ost ziehen nun gemeinsam an einem Strang: Nach dem Zusammenschluss teilen sie sich nicht nur die Geschäftsleitung der Holding, sondern auch die Verantwortung für die zwei Zentralläger. „Dadurch haben wir den direkten Durchgriff in beiden Standorten“, so die Geschäftsführer, die das Fusionskonzept zusammen mit den Beiratsvorsitzenden Karl-Ludwig Bode und Manfred Steinhof entwickelt haben.
„Unser Ziel ist Wachstum. Gemeinsam wollen wir die 100-Millionen-Euro-Marke packen“, machen Thomas Sindermann und Ulrich von den Hoff klar. Derzeit liegt der Umsatz der beiden Zentralläger bei rund 94 Mio. Euro. Potenziale werden vor allem in Ostdeutschland gesehen. Dabei liegt der Fokus klar auf dem Baustoff- und Holz-Fachhandel, der zurzeit etwa 40% des Umsatzes ausmacht, während die eher einzelhandelsrelevanten Sortimente einen Anteil von rund 60% haben. Zudem soll aufgrund der Einkaufsaktivitäten der ZEUS die Distribution von Importprodukten ausgebaut werden.
Aufgrund der neuen Größe erwarten die Geschäftsführer außerdem eine Verbesserung der Konditionen. Die mittelständische Struktur bleibt jedoch auch nach der Fusion erhalten und ermöglicht den Zentrallager-Standorten, sich weiterhin schnell den regionalen Erfordernissen anzupassen und speziell abgestimmte Dienstleistungen anzubieten. (hagebau)

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