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"Gärtners Liebling 2026": Die Sterngeranie
Als moderne Züchtung der klassischen Hängegeranie bringt sie frischen Wind in die Welt der Sommerblumen – robust, pflegeleicht und dabei doch außergewöhnlich in Form und Farbe. Am 23. April 2026 um 11:00 Uhr wird die neue Sterngeranie „Stern Marlene“ feierlich im Rosengut Langerwisch getauft.
Standort: Sonne, Luft und Raum zum Wachsen
Sterngeranien lieben die Sonne – je mehr Licht, desto üppiger die Blüte. Ein vollsonniger bis halbschattiger Platz ist ideal. Ob im Balkonkasten, in Ampeln oder im Kübel: Die Pflanzen benötigen ausreichend Raum, um ihren kaskadenartigen Wuchs zu entfalten. Ideal ist ein durchlässiges, nährstoffreiches Substrat, damit die Blütenpracht gut versorgt ist. Behalten Sie bis Ende der Eisheiligen die Nachttemperaturen im Blick und schützen Sie die Pflanzen bei Bedarf.
Tipp: In Kombination mit zurückhaltenden Begleitpflanzen wie Hängepetunien, Vanilleblume oder Duftsteinrich kommen die auffälligen Blütenformen besonders gut zur Geltung.
Bewässerung: Regelmäßig, aber mit Augenmaß
Sterngeranien benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung – besonders an heißen Tagen. Staunässe ist allerdings zu vermeiden, da die Wurzeln empfindlich auf „nasse Füße“ reagieren. Ideal ist es, morgens zu gießen, sodass überschüssige Feuchtigkeit über den Tag verdunsten kann. Balkonkästen mit Wasserreservoir oder Tongranulat im Untergrund können helfen, die Feuchtigkeit besser zu regulieren. Alle zwei Wochen sollte flüssiger Blumendünger mit ins Gießwasser gegeben werden – am besten ein spezieller Geraniendünger mit hohem Kaliumanteil, der die Blütenbildung sowie eine anhaltende Blütenfülle fördert und die Pflanze vital hält.
Pflege: Schneiden, putzen, kräftigen
Sterngeranien sind pflegeleichter als sie aussehen: Verblühte Blütenstände sollten regelmäßig ausgezupft oder abgeschnitten werden, um die Bildung neuer Knospen anzuregen. Die Pflanzen danken dies mit einem fast ununterbrochenen Blütenmeer von Mai bis weit in den Oktober hinein. Ein leichter Rückschnitt zu Beginn des Sommers kann den Wuchs kräftigen und die Verzweigung fördern. Bei langanhaltend schlechter Witterung kann es helfen, befallene oder vergilbte Blätter zu entfernen, um Krankheiten vorzubeugen.
Überwintern oder neu starten?
Sterngeranien sind – wie alle Pelargonien – nicht winterhart. Wer sie überwintern möchte, schneidet die Pflanzen im Herbst kräftig zurück und stellt sie an einen hellen, kühlen Ort (5-10°C). Im Frühjahr können sie dann in frische Erde gesetzt und langsam an das Außenklima gewöhnt werden.
Da junge Pflanzen oft kräftiger und blühfreudiger sind, ziehen viele Hobbygärtner im Frühjahr frische Exemplare vor – entweder aus dem Fachhandel oder durch eigene Stecklinge aus den Triebspitzen.
Fazit: Charakterpflanze mit Ausstrahlung
Mit ihrer einzigartigen Blütenform und dem vielseitigen Einsatz ist der „Stern Marlene“ zurecht „Gärtners Liebling 2026“. Sie vereint die klassische Balkonblume mit modernem Charme und überzeugt durch Robustheit, Farbenvielfalt und Pflegeleichtigkeit. Ob in Hängeampeln, Balkonkästen oder als Solo-Künstlerin im Topf – die Sterngeranie „Marlene“ macht immer eine gute Figur. Wer besonders lange Freude an seinen Sterngeranien haben möchte, sollte beim Kauf auf kräftige, gut verzweigte Jungpflanzen achten – idealerweise aus regionalem Anbau. So gedeiht „Gärtners Liebling 2026“ garantiert auch bei Ihnen zu Hause! Und das Beste: Im Gegensatz zu vielen anderen Geraniensorten ist die Sterngeranie Marlene so gezüchtet, dass ihr Nektar für Bienen und andere Insekten verfügbar ist. Damit verbindet sie blühende Zierfreude mit einem ökologischen Mehrwert.

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