FloraHolland: Mindestpreis-Politik bleibt unverändert

Auch im Jahr 2009 wird FloraHolland ihre Minimumpreis-Politik nicht ändern.

Auch im Jahr 2009 wird FloraHolland ihre Minimumpreis-Politik nicht ändern. Das teilte Europas größter Pflanzenvermarkter jetzt mit. Es gäbe die Mindestpreise um einen Teil der (Über-)Produktion aus dem Markt und um Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht zu halten. Sinkt der Preis an der Uhr unter ein Minimum, wird die Partie vernichtet. Regelmäßig fragten Lieferanten bei FloraHolland an, ob der Mindestpreis für ihre Produkte nach oben oder nach unten verändert werden könnte. Die Mindestpreis-Politik basiere aber auf europäischen Vorschriften.

Die Festsetzung von Mindestpreisen basiert auf verschiedenen Werten, zum einen auf 15 bis 20% des durchschnittlichen jährlichen Preises eines Produkts (als Maximum); zum anderen gilt als Untergrenze der kleinste Wert "unterhalb der durchschnittlichen variablen Kosten für Ernte und Vermarktung". Standard für den durchschnittlichen Preis ist der VBN-Mittelpreises der letzten drei Jahre. Der eigentliche Preisgestaltung sollte auch weiterhin durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage entstehen. FloraHolland hat dementsprechend beschlossen bis 2009 keine Veränderungen an der Mindestpreis-Politik vorzunehmen. (hr)

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