FDF: Individualität ist Stärke der Branche

Die Branche ist bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen!

Der FDF-Fachausschuss für Ausbildung. V.l.n.r.: Kerstin Dallmann, Heike Damke-Holtz, Thomas Ratschker, Gert Brümmel und Nicola Fink. Bild: FDF.

Trotz regional unterschiedlicher Öffnungsverbote für die Blumenfachgeschäfte im Lockdown und dem Wegfall von Festen und Feierlichkeiten im privaten und öffentlichen Raum. Jetzt kündigt sich noch eine ganz andere Krise an. Die Energiepreise steigen und damit auch die Einkaufs-Preise für Schnittblumen. Die Menschen blicken zutiefst verunsichert auf den Krieg in der Ukraine, sie fürchten eine Inflation und daraus resultiert Kaufzurückhaltung bei Konsumenten. Das kann und wird die Blumenfachgeschäfte treffen! Diese Prognose formulierten die Experten aus dem Fachausschuss für Wirtschaft, Handel- und Öffentlichkeitsarbeit des Fachverband Deutscher Floristen in ihrer Online-Sitzung am 22. Februar.

Auf der anderen Seite: viele private Events (Hochzeiten und andere Feste) werden derzeit nachgeholt oder finden in nächster Zeit statt. Zudem buchen Firmen Betriebsfeiern und es werden wieder öffentliche Veranstaltungen geplant. Blumige Dekorationen spielen dabei eine wichtige Rolle. Darin liegt auch eine Chance für die Branche. Grundlegend, so formulierte es Klaus Götz, Vorsitzender des Fachausschusses und Präsident im Fachverband Deutscher Floristen e.V.-Bundesverband, liege die Stärke der Floristen in ihrer Individualität. Weitere Faktoren sind Sortimentsbreite, Kreativität, Gestaltungskompetenz und die blumige Dienstleistung. In der Sitzung des Wirtschaftsausschusses setzten sich die Fachexperten mit den vielfältigen Herausforderungen in der Floristik auseinander. Sie gaben Einschätzungen zu aktuellen Themen und leiteten ein differenzierten Stimmungsbild aus der Branche ab.

Arbeit an Berufs-Neuordnung fortgesetzt

Eine Berufsneuordnung ist ein aufwendiger und arbeitsintensiver Prozess, der sich in allen Details mit der Ausbildung beschäftigt und diese sukzessive an neue Entwicklungen und Anforderungen anpasst. Am 24. Februar trafen sich Experten aus dem FDF-Fachausschuss für Ausbildung ein weiteres Mal im FloristPark und setzten ihre gemeinsame Arbeit an der Neuordnung des Ausbildungsberufs FloristIn fort. Ziel ist es, die Attraktivität des Ausbildungsberufs zu erhöhen und damit dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Im Rahmen der Frühjahrs-Sitzungen des Verbands Mitte März wird das Präsidium intern über den Stand der Dinge informiert. Im Anschluss daran können weitere Schritte und Absprachen im Neuordnungs-Prozess - auch mit den Sozialpartnern - erfolgen. (FDF)

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