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Edmund Rehwinkel-Stiftung: Fördert Forschungsarbeiten
Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank fördert im kommenden Jahr wieder ausgewählte Forschungsarbeiten. Für 2024 steht das Thema "Transformierte Landwirtschaft im globalen Wettbewerb" im Fokus ihrer Ausschreibung.
Die Landwirtschaft ist eine Branche, die Wandel kennt und mit ihm umzugehen gelernt hat. In den letzten Jahren hat sich dieser Wandel jedoch enorm beschleunigt. Es ist ein massiver Wandel, der durch sich verändernde gesellschaftliche Erwartungen, Anforderungen der Märkte und durch technologische Innovationen vorangetrieben wird. Zusammen mit den geopolitischen Entwicklungen und dem Krieg in der Ukraine ist nicht nur für die Landwirtschaft eine völlig neue Realität entstanden. Rahmenbedingungen und Grundüberzeugungen sind ins Wanken geraten. Diese müssen bewertet und sortiert werden, um mit veränderten Leitplanken weiterhin gemeinsam Ziele zu erreichen - auf menschlicher und wirtschaftlicher Ebene.
„In Anbetracht der komplexen und weiter anhaltenden Herausforderungen ist aber vor allem Resilienz gefragt", so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung. „Resilienz hat drei Dimensionen: Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und transformative Resilienz. Zentral ist die transformative Resilienz. Sie bedeutet, die neue Realität anzuerkennen und konsequent in den neuen Rahmenbedingungen zu planen. Das kann bedeuten, Geschäftsmodelle leicht anzupassen oder auch radikal zu ändern. Nur so kann die Landwirtschaft Zukunftsfähigkeit schaffen und auch künftig im globalen Wettbewerb bestehen", so Nikola Steinbock weiter. „Die wissenschaftliche Begleitung dieses Prozesses hilft der Branche, den Weg in Richtung einer guten Zukunft konsequent zu gehen. Wir freuen uns auf die Projektskizzen zu unserer neuen Ausschreibung".
Die Bewerbungen von wissenschaftlichen Einrichtungen sind bis zum 31. Januar 2024 einzureichen. Die ausgewählten Forschungsarbeiten können mit einem pauschalen Förderbetrag von 25.000 EUR (brutto) pro Studie unterstützt werden. Die Ergebnisse der geförderten Studien werden beim Rehwinkel-Symposium 2025 präsentiert und in der „Schriftenreihe der Rentenbank" veröffentlicht. (Rentenbank)

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