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Berlin: TulipDay lockt Tausende zum Breitscheidplatz
Der Grund: Ein eintägiger Pop-Up-Garten, der 50.000 Tulpen zum Bestaunen und Selberpflücken anbot. Organisiert wurde das Event am 14. März 2026 von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Gärtner*innen angehören, zusammen mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Es war bereits der zweite TulipDay Berlin, der als niederländisches Geschenk in der Hauptstadt ausgerichtet wurde, um Frühlingsstimmung unter die Menschen zu bringen sowie über den niederländischen Tulpenanbau zu informieren. Mit riesigem Erfolg: Es brach ein regelrechter Hype um die niederländischen Tulpen aus! Mehrere Tausend Menschen warteten bis zu zwei Stunden, um sich ihren Gratis-Strauß aus zehn Tulpen selbst auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen.
Prominente Eröffnung des Tulpentags
Um 12 Uhr fand die offizielle Eröffnung statt: Hester Somsen, Botschafterin des Königreichs der Niederlande in Deutschland, TPN-Präsident Arjan Smit und Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey begrüßten die Berliner Tulpenfans und zerschnitten feierlich das niederländisch-deutsche Band. „Mit dem TulipDay Berlin wollen wir den Frühling in Deutschland auf positive Weise einleiten", erklärte Arjan Smit, Vorsitzender der TPN, stellvertretend für alle niederländischen Tulpengärtner*innen, die jährlich 2 Milliarden Schnittblumen anbauen. „50.000 davon sind jetzt heute hier, als Geschenk mitgebracht in Zusammenarbeit mit der Botschaft", staunte Franziska Giffey in Ihrer Begrüßungsrede. „Wir möchten uns dafür sehr, sehr herzlich bedanken! Ein großes, großes Dankeschön an alle Tulpenzüchter und Tulpenzüchterinnen in den Niederlanden." Die Niederlande sind der weltweit größte Exporteur von Tulpen - die wichtigsten Exportländer für Tulpen aus den Niederlanden sind Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Polen.
Pop-Up-Tulpengarten zum Selberpflücken
Anschließend strömten die wartenden Bürger*innen und Tourist*innen in den Pop-Up-Garten, der erst am Morgen desselben Samstags von wenigen, fleißigen Händen aufgebaut wurde. Die Besucher*innen erhielten beim Einlass eine Papiertüte und durften sich ihre zehn Lieblingstulpen selbst aussuchen und pflücken. Der Andrang war enorm, aber die Freude ebenso - das macht deutlich: Tulpen sind beliebt und der Inbegriff von Frühling. Innerhalb weniger Stunden war der Breitscheidplatz leer, die Menschenmassen glücklich und das niederländische Organisationsteam überwältigt. Die mediale Aufmerksamkeit im Vorfeld, der Andrang vor Ort und auch die positiven Reaktionen in den sozialen Medien und der Presse, weit über Berlin hinaus, machten den zweiten TulipDay Berlin zu einem großen Erfolg und stellten den Frühling ganz klar ins Zeichen der Tulpe. (Quelle: TPN)

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