Wiedenmann: Terra Core M6 im Fokus

Die Wiedenmann GmbH hat die GaLaBau 2026 in Nürnberg genutzt, um ihre neue Gerätegeneration für die Rasen- und Grünflächenpflege dem Fachpublikum vorzustellen. Im Mittelpunkt stand der neue Terra Core M6, mit dem der Spezialist erstmals einen handgeführten Aerifizierer präsentiert.

Wiedenmanns Rasenfachmann Volker Zippel, rechts, erklärt die Messeneuheit Terra Core M6: Mit ihrem ersten handgeführten Aerifizierer erweitern die Schwaben das Sortiment um eine Maschine, bei der nicht nur Präzision, Wendigkeit und Bearbeitungsqualität im Fokus stehen, sondern auch maximale Produktivität. Foto: Wiedenmann.

Die Maschine richtet sich insbesondere an Anwender, die hochwertige und intensiv gepflegte Rasenflächen aerifizieren möchten. Dazu zählen unter anderem Golfanlagen mit Greens und Abschlägen, aber auch weitere feine Rasenflächen, bei denen eine gezielte Belüftung des Bodens und der Grasnarbe erforderlich ist. In handgeführter Bauart arbeitet der M6  ohne zusätzliches Trägerfahrzeug und soll damit eine hohe Flexibilität bei der Bearbeitung ermöglichen. Die Maschine erreicht Arbeitstiefen bis 15 Zentimetern und verbindet die für professionelle Aerifizierarbeiten erforderliche Eindringtiefe mit einem eigenständigen Fahrantrieb.

Aerifizieren ohne Trägerfahrzeug

Technisch basiert der M6  auf der bewährten Fahr- und Antriebstechnik des Motorgeräteherstellers Köppl. Wiedenmann entwickelt das Modell in enger Zusammenarbeit mit Greenkeepern und bringt damit Erfahrungen aus der Praxis in die Auslegung der Maschine ein. Gleichzeitig markiert der neue Terra Core das erste sichtbare Ergebnis der Kooperation zwischen Wiedenmann und Köppl. Beide Unternehmen wollen ihre Kompetenzen gemeinsam nutzen, um neue Lösungen zu entwickeln.

Die Messepremiere traf auf ein grundsätzlich großes Interesse am Thema Rasenregeneration. Wiedenmann berichtet von einer hohen Nachfrage. Das Interesse beschränkte sich dabei nicht auf die neue handgeführten Maschine, sondern erstreckte sich auch auf weitere Neuheiten des Herstellers.

Dazu gehörte unter anderem der RMR 235, ein neues dreiteilig aufgebautes Großflächenmähwerk für den Anbau an Frontmäher und Traktoren. Die drei Mäheinheiten können unabhängig voneinander zu- und abgeschaltet sowie für den Transport eingeklappt werden. Damit lässt sich das Gerät an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassen. Die Transportbreite beträgt im eingeklappten Zustand 180 Zentimeter. Mit seiner Arbeitsbreite von 235 Zentimetern ist Mähdeck auf größere Rasen- und Grünflächen ausgelegt.

RMR 235 für die Großfläche

Der Hersteller zeigte zudem Lösungen zum Tiefenlockern, Vertikutieren und Aufnehmen von Schnittgut und Schmutz. Mit dem Terra V-Cut gehört jetzt auch ein Sternmesser-Vertikutierer zum Lieferprogramm. Das für Kompakttraktoren ausgelegte Anbaugerät ermöglicht eine werkzeuglose Einstellung der Arbeitstiefe bis 40 Millimeter und arbeitet mit rotierenden Sternmessern.

Die veränderte Präsentation war eine Reaktion auf die Rahmenbedingungen der diesjährigen Messe. Wiedenmann kam mit einem kleineren Stand und konzentrierte sich stark auf das Thema Naturrasenpflege. Der Stand befand sich dabei unmittelbar gegenüber dem Kooperationspartner John Deere. Nach Einschätzung des Herstellers erwies sich der kompakte Stand nicht als Nachteil in der Messebilanz: Die Besucher seien qualitativ hochwertig gewesen und hätten konkrete Anfragen dagelassen.

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Die Wiedenmann GmbH hat die GaLaBau 2026 in Nürnberg genutzt, um ihre neue Gerätegeneration für die Rasen- und Grünflächenpflege dem Fachpublikum vorzustellen. Im Mittelpunkt stand der neue Terra Core M6, mit dem der Spezialist erstmals einen handgeführten Aerifizierer präsentiert.

Wiedenmanns Rasenfachmann Volker Zippel, rechts, erklärt die Messeneuheit Terra Core M6: Mit ihrem ersten handgeführten Aerifizierer erweitern die Schwaben das Sortiment um eine Maschine, bei der nicht nur Präzision, Wendigkeit und Bearbeitungsqualität im Fokus stehen, sondern auch maximale Produktivität. Foto: Wiedenmann.

Die Maschine richtet sich insbesondere an Anwender, die hochwertige und intensiv gepflegte Rasenflächen aerifizieren möchten. Dazu zählen unter anderem Golfanlagen mit Greens und Abschlägen, aber auch weitere feine Rasenflächen, bei denen eine gezielte Belüftung des Bodens und der Grasnarbe erforderlich ist. In handgeführter Bauart arbeitet der M6  ohne zusätzliches Trägerfahrzeug und soll damit eine hohe Flexibilität bei der Bearbeitung ermöglichen. Die Maschine erreicht Arbeitstiefen bis 15 Zentimetern und verbindet die für professionelle Aerifizierarbeiten erforderliche Eindringtiefe mit einem eigenständigen Fahrantrieb.

Aerifizieren ohne Trägerfahrzeug

Technisch basiert der M6  auf der bewährten Fahr- und Antriebstechnik des Motorgeräteherstellers Köppl. Wiedenmann entwickelt das Modell in enger Zusammenarbeit mit Greenkeepern und bringt damit Erfahrungen aus der Praxis in die Auslegung der Maschine ein. Gleichzeitig markiert der neue Terra Core das erste sichtbare Ergebnis der Kooperation zwischen Wiedenmann und Köppl. Beide Unternehmen wollen ihre Kompetenzen gemeinsam nutzen, um neue Lösungen zu entwickeln.

Die Messepremiere traf auf ein grundsätzlich großes Interesse am Thema Rasenregeneration. Wiedenmann berichtet von einer hohen Nachfrage. Das Interesse beschränkte sich dabei nicht auf die neue handgeführten Maschine, sondern erstreckte sich auch auf weitere Neuheiten des Herstellers.

Dazu gehörte unter anderem der RMR 235, ein neues dreiteilig aufgebautes Großflächenmähwerk für den Anbau an Frontmäher und Traktoren. Die drei Mäheinheiten können unabhängig voneinander zu- und abgeschaltet sowie für den Transport eingeklappt werden. Damit lässt sich das Gerät an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpassen. Die Transportbreite beträgt im eingeklappten Zustand 180 Zentimeter. Mit seiner Arbeitsbreite von 235 Zentimetern ist Mähdeck auf größere Rasen- und Grünflächen ausgelegt.

RMR 235 für die Großfläche

Der Hersteller zeigte zudem Lösungen zum Tiefenlockern, Vertikutieren und Aufnehmen von Schnittgut und Schmutz. Mit dem Terra V-Cut gehört jetzt auch ein Sternmesser-Vertikutierer zum Lieferprogramm. Das für Kompakttraktoren ausgelegte Anbaugerät ermöglicht eine werkzeuglose Einstellung der Arbeitstiefe bis 40 Millimeter und arbeitet mit rotierenden Sternmessern.

Die veränderte Präsentation war eine Reaktion auf die Rahmenbedingungen der diesjährigen Messe. Wiedenmann kam mit einem kleineren Stand und konzentrierte sich stark auf das Thema Naturrasenpflege. Der Stand befand sich dabei unmittelbar gegenüber dem Kooperationspartner John Deere. Nach Einschätzung des Herstellers erwies sich der kompakte Stand nicht als Nachteil in der Messebilanz: Die Besucher seien qualitativ hochwertig gewesen und hätten konkrete Anfragen dagelassen.

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