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Syngenta: Umsatzwachstumsziel erreicht
"Wir haben 2014 unser Wachstumsziel von 6% beim integrierten Umsatz zu konstanten Wechselkursen erreicht – trotz gesunkener Agrarpreise, ungünstiger Wetterbedingungen in Nordamerika und einer bewussten Reduktion des margenschwachen Glyphosat-Absatzes." Das sagte Mike Mack, Chief Executive Officer von Syngenta. "In den Schwellenländern verzeichnen wir im fünften Jahr in Folge zweistelliges Wachstum, trotz der politischen Instabilität in den GUS-Staaten. Erfreulicherweise war auch in Westeuropa das Wachstum robust, getragen von den sehr guten Ergebnissen unseres erweiterten Fungizid-Portfolios. In Lateinamerika haben wir mit unserem neuen Fungizid ELATUS™ nach der Markteinführung in Brasilien einen Umsatz von mehr als 300 Mio. USD erzielt. Das ist die größte Produkteinführung in der Geschichte von Syngenta, die uns bei den Landwirten breite Anerkennung gebracht hat, da das Produkt sehr gute Erfolge bei der Bekämpfung von Sojarost zeigt.
Da die Schwellenländer mittlerweile mehr als 50% unseres Umsatzes ausmachen, ist der Umgang mit volatileren Bedingungen zu einem integralen Bestandteil unseres Geschäfts geworden. Negative Währungseinflüsse, insbesondere aus den GUS-Staaten, haben dazu geführt, dass die EBITDA-Marge leicht unter der des Vorjahres liegt. Zusätzlich beeinflusst wurden die Margen 2014 durch einen ungünstigen Produktmix, der zum grossen Teil durch die rückläufigen Maisanbauflächen in den USA bedingt war. Unser Ziel ist es weiterhin, die Profitabilität zu steigern. Im November haben wir deshalb entscheidende Schritte bekannt gegeben, um 2015 im Rahmen des Maßnahmenpakets „Accelerating Operational Leverage“ erste Kosteneinsparungen zu realisieren. Das Programm wird unsere kommerzielle Leistungsfähigkeit ebenso steigern wie unsere Effizienz in Forschung & Entwicklung und in der Beschaffung. Wir werden so das Potenzial unserer integrierten Strategie voll ausschöpfen und sicherstellen, dass einmal erzielte Profitabilitätssteigerungen auf Dauer Bestand haben.“
Finanzergebnis 2014
Konzernumsatz von 15,1 Mrd. USD
Der Konzernumsatz zu konstanten Wechselkursen stieg um 5%, bei einem Absatzplus von 2% und einem Preisanstieg von 3%. Der integrierte Umsatz wuchs um 6%, dabei stiegen Absatz und Preise jeweils um 3%. Bereinigt um das Glyphosatgeschäft betrug das Wachstum des integrierten Umsatzes 7%. Akquisitionen trugen mit 48 Mio. USD zum Umsatz bei. Die Veräußerung von Dulcinea Farms im Dezember 2013 schmälerte jedoch den Umsatz um 71 Mio. USD.
EBITDA erreicht 2,9 Mrd. USD
Das EBITDA stieg um 1%, die EBITDA-Marge betrug hierbei 19,3% (2013: 19,7%). Die Profitabilität wurde sowohl vom Umsatzmix als auch von negativen Währungseinflüssen in Höhe von 90 Mio. USD beeinträchtigt, Preiserhöhungen in den GUS-Staaten einberechnet. Zu konstanten Wechselkursen war die EBITDA-Marge mit 20,0% geringfügig höher.
Netto-Finanzaufwand und Steuern
Der Netto-Finanzaufwand von 217 Mio. USD (2013: 200 Mio. USD) beinhaltet höhere Hedgingkosten vor dem Hintergrund des Wachstums in den Schwellenländern. Der Steuersatz vor Restrukturierung und Wertberichtigung betrug unverändert 15%.
Reingewinn von 1,6 Mrd. USD
Der Reingewinn nach Restrukturierung und Wertberichtigung ging um 2% zurück. Der Gewinn pro Aktie vor Restrukturierung und Wertberichtigung stieg um 1% auf 19,42 USD (2013: 19,30 USD).
Cashflow und Bilanz
Der Free Cashflow vor Akquisitionen betrug 1,2 Mrd. USD, im Vergleich zu 525 Mio. USD im Jahr 2013. Das betriebliche Umlaufvermögen in Prozent vom Umsatz betrug 34%, verglichen mit 35% im Jahr 2013, was einen signifikanten Abbau des Inventars widerspiegelt. Die Anlageninvestitionen einschließlich immaterieller Anlagen beliefen sich auf 717 Mio. USD (2013: 727 Mio. USD). Die Aufwendungen für Akquisitionen lagen mit 89 Mio. USD unter den Ausgaben von 2013 in Höhe von 140 Mio. USD. Der Cash Flow Return on Investment blieb mit 11% hinter der Zielvorgabe von über 12% zurück, was auf die Währungseinflüsse auf das EBITDA zurückzuführen ist. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital betrug 27% (2013: 24%).
Dividende und Aktienrückkauf
Die Rückzahlungen an Aktionäre beliefen sich 2014 auf 1.081 Mio. USD. Die Dividende wurde um 5% erhöht (in US-Dollar: 12%), sodass ein Gesamtbetrag von 1.032 Mio. USD an Dividenden ausgeschüttet wurde. Die Aktienrückkäufe beliefen sich auf 49 Mio. USD. Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung am 28. April 2015 eine Dividendenerhöhung auf 11,00 CHF pro Aktie vorschlagen (2013: CHF 10,00). Dies entspricht einer Anhebung um 10% in Schweizer Franken bzw. 6% in US-Dollar zum Wechselkurs per Ende Januar, mit einer Ausschüttungsquote in Höhe von 60%. Die Entscheidung, die Dividende zu erhöhen, liegt darin begründet, dass das Unternehmen Vertrauen in die zukünftige Cash-Generierung und in seine robuste Bilanz hat. Das Unternehmen erhält sich die Flexibilität, taktische Aktienrückkäufe durchzuführen.
Umsatzentwicklung Lawn and Garden
Ein zweistelliges Wachstum im vierten Quartal spiegelte die Erholung des Golfmarkts wider, der zu Beginn des Jahres unter schlechtem Wetter in Nordamerika und Japan gelitten hatte. Auf das Gesamtjahr bezogen, expandierte der gesamte Geschäftsbereich in Schwellenländern des asiatisch-pazifischen Raums und in Lateinamerika. In den Industrieländern hielten die schwierigen Konjunkturbedingungen im Bereich Flowers weiter an, insbesondere in Europa, wo in Schlüsselmärkten wie Deutschland und Frankreich das Konsumklima verhalten ist. Aufgrund einer Verschlankung des Portfolios und der Fokussierung auf hochwertige Wirkstoffe und Genetik wird erwartet, dass der Geschäftsbereich auch im Jahr 2015 sein EBITDA-Margenziel von 20% erreicht.
Accelerating Operational Leverage
Das im Februar 2014 vorgestellte Maßnahmenpaket „Accelerating Operational Leverage“ soll bis 2018 Einsparungen in Höhe von 1 Mrd. USD ermöglichen und konzentriert sich hauptsächlich auf die folgenden drei Bereiche: Vertrieb, Forschung & Entwicklung (F&E) sowie Global Operations. Ziel des Programms ist es, die Kostenstruktur im Rahmen der integrierten Strategie zu optimieren, um branchenweit führende Effizienz zu erreichen. Im November hat das Unternehmen entscheidende Schritte auf dem Weg zur Realisierung erster Kosteneinsparungen in Höhe von 265 Mio. USD im Jahr 2015 bekannt gegeben (einschließlich 75 Mio. USD aus einem früheren Programm). Diese Maßnahmen werden unternehmensweit zum Abbau bzw. zur Verlagerung von 1.800 Stellen führen. Akquisitionen und Veräußerungen Im April übernahm Syngenta die Società Produttori Sementi (PSB), eines der ältesten Saatgutunternehmen in Italien und führend in der Züchtung und Produktion von Hartweizen für Pasta – einem weltweiten Markt mit einem geschätzten Potenzial von 16 Mrd. USD. Die konkurrenzlose Fachkompetenz von PSB in der Hartweizenzucht und die Vernetzung des Unternehmens mit der Lebensmittelindustrie ergänzen sich mit der weltweiten Präsenz von Syngenta und ihrer Pionierarbeit in der Forschung und Entwicklung im Getreidebereich.
Im Juni gab Syngenta eine Vereinbarung zur Übernahme des deutschen und polnischen Winterweizen- und Winterraps-Geschäfts von Lantmännen sowie des dazugehörigen Züchtungsprogramms des schwedischen Lebensmittel-, Energie- und Agrarkonzerns bekannt. Syngenta erhält damit Zugang zu hochwertiger Genetik, einer Saatgut-Pipeline und Sorten, die das Portfolio von Syngenta bei diesen wichtigen Nutzpflanzen in Europa ergänzen.
Neue Partnerschaften
Im April gab Syngenta eine Vereinbarung mit Cellulosic Ethanol Technologies, LLC, zur Lizenzierung der CELLERATE™ Technologie bekannt. Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren, das in Ethanolanlagen eine zellulosebasierte Energiegewinnung und Steigerung der Profitabilität ermöglicht. Die CELLERATE™ Technologie wird mit dem proprietären Mais-Trait ENOGEN® von Syngenta kombiniert. Die kommerzielle Produktion in der Anlage von Quad County Corn Processors in Galva, Iowa, ist bereits angelaufen.
Ebenfalls im April unterzeichnete Syngenta mit UNCCD (Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung) eine Absichtserklärung über den Aufbau und Betrieb der Soil Leadership Academy. Die Akademie soll Forschungsinstitute, Hochschulen und Experten vor Ort einbinden, um Know-how und Fachwissen in den Bereichen Bodenschutz und nachhaltige Bodenbewirtschaftung auszutauschen. Im Juni gaben Syngenta und Anheuser-Busch InBev den Abschluss einer Partnerschaft bekannt, um die Versorgung mit hochwertiger Braugerste, dem wichtigsten Rohstoff für die Bierherstellung, sicherzustellen. Im Rahmen der Vereinbarung erhalten Landwirte Zugang zu den besten Braugerstensorten von Syngenta und zu einem maßgeschneiderten Anbauverfahren. Durch die Einhaltung des Anbauprotokolls erzielen die Landwirte optimierte Ernteerträge, die es ihnen ermöglichen, AB InBev mit Braugerste von konstant hoher Qualität zu beliefern, um die hohen Standards für die Bierherstellung zu erfüllen.
Innovation
Aufgrund der herausragenden Performance des Breitband-Fungizids ELATUS™/ Solatenol™ in Brasilien wurde sein Umsatzpotenzial von über 500 Mio. USD auf 1 Mrd. USD nach oben korrigiert. Auch das Umsatzpotenzial von VIBRANCE®, einer seit 2011 eingeführten fungiziden Saatgutbehandlung, wurde von über 300 Mio. USD auf 500 Mio. USD erhöht. Darüber hinaus brachte Syngenta 2014 Fortenza™/Cyantraniliprole für die Insektenbekämpfung zu Saisonbeginn sowie CLARIVA™, ein Biologikum zur Bekämpfung von Zystennematoden bei Soja, auf den Markt.
Ausblick
Mike Mack, Chief Executive Officer, sagte: „Die integrierte Strategie von Syngenta gewinnt immer stärker an Momentum, wie das kräftige Umsatzwachstum 2014 zeigt. Jetzt fokussieren wir uns darauf, Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erzielen und durch betriebliche Effizienzsteigerung die Profitabilität zu erhöhen.
2015 werden wir angesichts volatiler Wechselkurse und Agrarpreise unseren Erfolgskurs des rigorosen Risikomanagements fortsetzen. Wir gehen davon aus, Währungsabwertungen in Schwellenmärkten zu einem erheblichen Anteil durch Preiserhöhungen auffangen zu können. Wir erwarten, dass die Umsätze zu konstanten Wechselkursen im Wesentlichen unverändert bleiben. Das EBITDA nach Währungseinflüssen wird sich etwa auf dem Niveau von 2014 bewegen. Unsere anhaltende Sorgfalt beim Management des Umlaufvermögens wird auch weiterhin einen erheblichen Free Cashflow generieren.
Längerfristig betrachtet rechnen wir unter den gegenwärtigen Bedingungen damit, dass 2016 niedrigere Rohstoffpreise die Auswirkungen der kürzlichen Aufwertung des Schweizer Frankens auf unsere Kostenbasis ausgleichen werden. Umsatz und Margen werden zunehmend von Produktneueinführungen und Steigerungen der Kosteneffizienz profitieren – beides bestätigt unser Margenziel von 24 bis 26% im Jahr 2018. Eine höhere Profitabilität und Kapitaleffizienz werden sicherstellen, dass die Cash-Generierung auf hohem Niveau bleibt, sodass wir auch weiterhin die Ausschüttungen an die Aktionäre erhöhen können.“
Crop Protection
Selektive Herbizide: Wichtigste Marken: AXIAL®, CALLISTO® Produktfamilie, DUAL MAGNUM®, BICEP™ II MAGNUM®, FLEX®, FUSILADE®MAX, TOPIK® Europa, Afrika und der Mittlere Osten verbuchten starke Umsätze, nachdem der milde Winter im ersten Halbjahr zu erhöhtem Unkrautbefall geführt hatte. Insbesondere AXIAL® für Getreide und BICEP™ II MAGNUM® für Mais profitierten stark. In Nordamerika fielen im ersten Halbjahr aufgrund des späten Saisonbeginns einige Anwendungen von Vorauflauf-Sprühherbiziden aus, während der Umsatz mit DUAL MAGNUM® für Mais ein kräftiges Plus verzeichnete. FUSILADE®MAX und FLEX® für Soja zeigten gute Ergebnisse in den USA sowie in Argentinien, wo sich Unkrautresistenzen ausbreiten.
Nicht selektive Herbizide: Wichtigste Marken: GRAMOXONE®, TOUCHDOWN®
Syngenta hat beschlossen, den margenschwachen Verkauf von TOUCHDOWN® (Glyphosat solo) absichtlich einzuschränken und stärker auf Kombinationen mit selektiven Herbiziden zu setzen, die eine Lösung für die Problematik der Unkrautresistenzen bieten. Diese Maßnahme verringerte den Umsatz 2014 um rund 150 Mio. USD. Teilweise aufgefangen wurde dieser Effekt durch das gute Wachstum von GRAMOXONE® dank hoher Nachfrage und knappem Angebot und entsprechenden Absatz- und Preissteigerungen insbesondere in den ASEAN-Staaten und Lateinamerika.
Fungizide: Wichtigste Marken: ALTO®, AMISTAR®, BRAVO®, ELATUS™, REVUS®, RIDOMIL GOLD®, SCORE®, SEGURIS®, TILT®, UNIX®
Den größten Wachstumsbeitrag leistete das neu eingeführte Produkt ELATUS™ mit dem Wirkstoff Solatenol™, dessen Umsatz im ersten Jahr in Brasilien die ehrgeizige Zielvorgabe noch übertraf. SEGURIS®, das SDHI-Fungizid für Getreide, zeigte in Europa eine gute Performance. Der Umsatz mit AMISTAR® ging in Nord- und Lateinamerika zurück, legte jedoch in Europa kräftig zu.
Insektizide: Wichtigste Marken: ACTARA®, DURIVO®, FORCE®, KARATE®, PROCLAIM®, VERTIMEC®
Im Insektizidgeschäft war in allen Regionen gutes Wachstum zu verzeichnen, mit Ausnahme von Nordamerika, wo der Umsatz durch den späten Saisonbeginn und den geringen Schädlingsdruck geschmälert wurde. DURIVO® setzte seine rasche Expansion fort; der Umsatz übertrifft inzwischen das ursprüngliche Ziel von 400 Mio. USD. Eine hohe Insektenbelastung bei Soja, Mais und Baumwolle, unter anderem durch Ausbreitung der Helicoverpa-Raupe, stärkte die Umsätze in Brasilien.
Seedcare: Wichtigste Marken: AVICTA®, CRUISER®, DIVIDEND®, CELEST®/MAXIM®, VIBRANCE®
Das auf dem SDHI-Fungizid Sedaxane basierende VIBRANCE® blieb auf Expansionskurs mit einem Umsatzwachstum von annähernd 50%. Steigende Umsätze mit CELEST®/MAXIM® insbesondere in den GUS-Staaten glichen den Umsatzrückgang mit CRUISER® in Europa aufgrund des EU-Verbots von Neonicotinoiden teilweise aus. Der Saatgutumsatz wurde durch rückläufige Verkäufe an andere Saatgutunternehmen in Lateinamerika und den USA belastet, wo geringere Maisanbauflächen und ein umfangreiches Saatgutangebot die Nachfrage beeinflussten.
Seeds
Mais und Soja: Wichtigste Marken: AGRISURE®, GOLDEN HARVEST®, NK®
Die Umsätze in Nord- und Lateinamerika spiegeln die veränderte Gewichtung vom Mais- hin zum Sojaanbau wider. In Brasilien profitierte der Sojaumsatz außerdem von einer neuen Strategie für Geschäftspartnerschaften. Der Umsatz mit dem Mais-Trait AGRISURE VIPTERA® war mit einem Anteil von rund 30% am US-Umsatz mit Maissaatgut stabil. In Brasilien macht VIPTERA® rund die Hälfte des Portfolios aus und ist beispiellos erfolgreich bei der Bekämpfung des lokalen Schädlingsspektrums. Der neue proprietäre Maiswurzelbohrer-Trait DURACADE® wurde im Rahmen des Programms „Right to Grow“ erstmals in den USA angepflanzt. In Europa wuchs der Umsatz mit Maissaatgut deutlich, vor allem in den GUS-Staaten.
Diverse Feldsaaten: Wichtigste Marken: NK® Ölsaaten, HILLESHÖG® Zuckerrüben
Das Umsatzwachstum im Gesamtjahr wurde maßgeblich von einem starken vierten Quartal gestützt, in das unter anderem die Konsolidierung von Akquisitionen in Europa fiel. Der Umsatz bei Sonnenblumen in Südosteuropa wurde von den rückläufigen Anbauflächen geschmälert, befindet sich aber in den GUS-Staaten weiter auf Expansionskurs. Dort erholte sich auch das Zuckerrübengeschäft. Im asiatisch-pazifischen Raum stieg der Reisumsatz durch die Übernahme von Devgen sowie die Expansion in Indien.
Vegetables: Wichtigste Marken: ROGERS®, S&G®
Unter Ausklammerung der Veräußerung von Dulcinea Farms betrug das Umsatzwachstum 6%. Im asiatisch-pazifischen Raum wuchs das Geschäft zweistellig, getragen von Zuckermais und Paprika in China und Südasien. Das schnelle Wachstum in den Schwellenländern in Afrika und im Mittleren Osten hielt an; insbesondere bei Melonen und Tomaten konnte die Marktdurchdringung ausgebaut werden. In den GUS-Staaten herrschte hohe Nachfrage nach Erbsen und Melonen. Bereinigt um Dulcinea wuchs der Umsatz in Nordamerika um 3%, und auch die Industrieländer in Europa kehrten auf einen soliden Wachstumskurs zurück. (syngenta)
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Syngenta: Umsatzwachstumsziel erreicht
"Wir haben 2014 unser Wachstumsziel von 6% beim integrierten Umsatz zu konstanten Wechselkursen erreicht – trotz gesunkener Agrarpreise, ungünstiger Wetterbedingungen in Nordamerika und einer bewussten Reduktion des margenschwachen Glyphosat-Absatzes." Das sagte Mike Mack, Chief Executive Officer von Syngenta. "In den Schwellenländern verzeichnen wir im fünften Jahr in Folge zweistelliges Wachstum, trotz der politischen Instabilität in den GUS-Staaten. Erfreulicherweise war auch in Westeuropa das Wachstum robust, getragen von den sehr guten Ergebnissen unseres erweiterten Fungizid-Portfolios. In Lateinamerika haben wir mit unserem neuen Fungizid ELATUS™ nach der Markteinführung in Brasilien einen Umsatz von mehr als 300 Mio. USD erzielt. Das ist die größte Produkteinführung in der Geschichte von Syngenta, die uns bei den Landwirten breite Anerkennung gebracht hat, da das Produkt sehr gute Erfolge bei der Bekämpfung von Sojarost zeigt.
Da die Schwellenländer mittlerweile mehr als 50% unseres Umsatzes ausmachen, ist der Umgang mit volatileren Bedingungen zu einem integralen Bestandteil unseres Geschäfts geworden. Negative Währungseinflüsse, insbesondere aus den GUS-Staaten, haben dazu geführt, dass die EBITDA-Marge leicht unter der des Vorjahres liegt. Zusätzlich beeinflusst wurden die Margen 2014 durch einen ungünstigen Produktmix, der zum grossen Teil durch die rückläufigen Maisanbauflächen in den USA bedingt war. Unser Ziel ist es weiterhin, die Profitabilität zu steigern. Im November haben wir deshalb entscheidende Schritte bekannt gegeben, um 2015 im Rahmen des Maßnahmenpakets „Accelerating Operational Leverage“ erste Kosteneinsparungen zu realisieren. Das Programm wird unsere kommerzielle Leistungsfähigkeit ebenso steigern wie unsere Effizienz in Forschung & Entwicklung und in der Beschaffung. Wir werden so das Potenzial unserer integrierten Strategie voll ausschöpfen und sicherstellen, dass einmal erzielte Profitabilitätssteigerungen auf Dauer Bestand haben.“
Finanzergebnis 2014
Konzernumsatz von 15,1 Mrd. USD
Der Konzernumsatz zu konstanten Wechselkursen stieg um 5%, bei einem Absatzplus von 2% und einem Preisanstieg von 3%. Der integrierte Umsatz wuchs um 6%, dabei stiegen Absatz und Preise jeweils um 3%. Bereinigt um das Glyphosatgeschäft betrug das Wachstum des integrierten Umsatzes 7%. Akquisitionen trugen mit 48 Mio. USD zum Umsatz bei. Die Veräußerung von Dulcinea Farms im Dezember 2013 schmälerte jedoch den Umsatz um 71 Mio. USD.
EBITDA erreicht 2,9 Mrd. USD
Das EBITDA stieg um 1%, die EBITDA-Marge betrug hierbei 19,3% (2013: 19,7%). Die Profitabilität wurde sowohl vom Umsatzmix als auch von negativen Währungseinflüssen in Höhe von 90 Mio. USD beeinträchtigt, Preiserhöhungen in den GUS-Staaten einberechnet. Zu konstanten Wechselkursen war die EBITDA-Marge mit 20,0% geringfügig höher.
Netto-Finanzaufwand und Steuern
Der Netto-Finanzaufwand von 217 Mio. USD (2013: 200 Mio. USD) beinhaltet höhere Hedgingkosten vor dem Hintergrund des Wachstums in den Schwellenländern. Der Steuersatz vor Restrukturierung und Wertberichtigung betrug unverändert 15%.
Reingewinn von 1,6 Mrd. USD
Der Reingewinn nach Restrukturierung und Wertberichtigung ging um 2% zurück. Der Gewinn pro Aktie vor Restrukturierung und Wertberichtigung stieg um 1% auf 19,42 USD (2013: 19,30 USD).
Cashflow und Bilanz
Der Free Cashflow vor Akquisitionen betrug 1,2 Mrd. USD, im Vergleich zu 525 Mio. USD im Jahr 2013. Das betriebliche Umlaufvermögen in Prozent vom Umsatz betrug 34%, verglichen mit 35% im Jahr 2013, was einen signifikanten Abbau des Inventars widerspiegelt. Die Anlageninvestitionen einschließlich immaterieller Anlagen beliefen sich auf 717 Mio. USD (2013: 727 Mio. USD). Die Aufwendungen für Akquisitionen lagen mit 89 Mio. USD unter den Ausgaben von 2013 in Höhe von 140 Mio. USD. Der Cash Flow Return on Investment blieb mit 11% hinter der Zielvorgabe von über 12% zurück, was auf die Währungseinflüsse auf das EBITDA zurückzuführen ist. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital betrug 27% (2013: 24%).
Dividende und Aktienrückkauf
Die Rückzahlungen an Aktionäre beliefen sich 2014 auf 1.081 Mio. USD. Die Dividende wurde um 5% erhöht (in US-Dollar: 12%), sodass ein Gesamtbetrag von 1.032 Mio. USD an Dividenden ausgeschüttet wurde. Die Aktienrückkäufe beliefen sich auf 49 Mio. USD. Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung am 28. April 2015 eine Dividendenerhöhung auf 11,00 CHF pro Aktie vorschlagen (2013: CHF 10,00). Dies entspricht einer Anhebung um 10% in Schweizer Franken bzw. 6% in US-Dollar zum Wechselkurs per Ende Januar, mit einer Ausschüttungsquote in Höhe von 60%. Die Entscheidung, die Dividende zu erhöhen, liegt darin begründet, dass das Unternehmen Vertrauen in die zukünftige Cash-Generierung und in seine robuste Bilanz hat. Das Unternehmen erhält sich die Flexibilität, taktische Aktienrückkäufe durchzuführen.
Umsatzentwicklung Lawn and Garden
Ein zweistelliges Wachstum im vierten Quartal spiegelte die Erholung des Golfmarkts wider, der zu Beginn des Jahres unter schlechtem Wetter in Nordamerika und Japan gelitten hatte. Auf das Gesamtjahr bezogen, expandierte der gesamte Geschäftsbereich in Schwellenländern des asiatisch-pazifischen Raums und in Lateinamerika. In den Industrieländern hielten die schwierigen Konjunkturbedingungen im Bereich Flowers weiter an, insbesondere in Europa, wo in Schlüsselmärkten wie Deutschland und Frankreich das Konsumklima verhalten ist. Aufgrund einer Verschlankung des Portfolios und der Fokussierung auf hochwertige Wirkstoffe und Genetik wird erwartet, dass der Geschäftsbereich auch im Jahr 2015 sein EBITDA-Margenziel von 20% erreicht.
Accelerating Operational Leverage
Das im Februar 2014 vorgestellte Maßnahmenpaket „Accelerating Operational Leverage“ soll bis 2018 Einsparungen in Höhe von 1 Mrd. USD ermöglichen und konzentriert sich hauptsächlich auf die folgenden drei Bereiche: Vertrieb, Forschung & Entwicklung (F&E) sowie Global Operations. Ziel des Programms ist es, die Kostenstruktur im Rahmen der integrierten Strategie zu optimieren, um branchenweit führende Effizienz zu erreichen. Im November hat das Unternehmen entscheidende Schritte auf dem Weg zur Realisierung erster Kosteneinsparungen in Höhe von 265 Mio. USD im Jahr 2015 bekannt gegeben (einschließlich 75 Mio. USD aus einem früheren Programm). Diese Maßnahmen werden unternehmensweit zum Abbau bzw. zur Verlagerung von 1.800 Stellen führen. Akquisitionen und Veräußerungen Im April übernahm Syngenta die Società Produttori Sementi (PSB), eines der ältesten Saatgutunternehmen in Italien und führend in der Züchtung und Produktion von Hartweizen für Pasta – einem weltweiten Markt mit einem geschätzten Potenzial von 16 Mrd. USD. Die konkurrenzlose Fachkompetenz von PSB in der Hartweizenzucht und die Vernetzung des Unternehmens mit der Lebensmittelindustrie ergänzen sich mit der weltweiten Präsenz von Syngenta und ihrer Pionierarbeit in der Forschung und Entwicklung im Getreidebereich.
Im Juni gab Syngenta eine Vereinbarung zur Übernahme des deutschen und polnischen Winterweizen- und Winterraps-Geschäfts von Lantmännen sowie des dazugehörigen Züchtungsprogramms des schwedischen Lebensmittel-, Energie- und Agrarkonzerns bekannt. Syngenta erhält damit Zugang zu hochwertiger Genetik, einer Saatgut-Pipeline und Sorten, die das Portfolio von Syngenta bei diesen wichtigen Nutzpflanzen in Europa ergänzen.
Neue Partnerschaften
Im April gab Syngenta eine Vereinbarung mit Cellulosic Ethanol Technologies, LLC, zur Lizenzierung der CELLERATE™ Technologie bekannt. Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren, das in Ethanolanlagen eine zellulosebasierte Energiegewinnung und Steigerung der Profitabilität ermöglicht. Die CELLERATE™ Technologie wird mit dem proprietären Mais-Trait ENOGEN® von Syngenta kombiniert. Die kommerzielle Produktion in der Anlage von Quad County Corn Processors in Galva, Iowa, ist bereits angelaufen.
Ebenfalls im April unterzeichnete Syngenta mit UNCCD (Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung) eine Absichtserklärung über den Aufbau und Betrieb der Soil Leadership Academy. Die Akademie soll Forschungsinstitute, Hochschulen und Experten vor Ort einbinden, um Know-how und Fachwissen in den Bereichen Bodenschutz und nachhaltige Bodenbewirtschaftung auszutauschen. Im Juni gaben Syngenta und Anheuser-Busch InBev den Abschluss einer Partnerschaft bekannt, um die Versorgung mit hochwertiger Braugerste, dem wichtigsten Rohstoff für die Bierherstellung, sicherzustellen. Im Rahmen der Vereinbarung erhalten Landwirte Zugang zu den besten Braugerstensorten von Syngenta und zu einem maßgeschneiderten Anbauverfahren. Durch die Einhaltung des Anbauprotokolls erzielen die Landwirte optimierte Ernteerträge, die es ihnen ermöglichen, AB InBev mit Braugerste von konstant hoher Qualität zu beliefern, um die hohen Standards für die Bierherstellung zu erfüllen.
Innovation
Aufgrund der herausragenden Performance des Breitband-Fungizids ELATUS™/ Solatenol™ in Brasilien wurde sein Umsatzpotenzial von über 500 Mio. USD auf 1 Mrd. USD nach oben korrigiert. Auch das Umsatzpotenzial von VIBRANCE®, einer seit 2011 eingeführten fungiziden Saatgutbehandlung, wurde von über 300 Mio. USD auf 500 Mio. USD erhöht. Darüber hinaus brachte Syngenta 2014 Fortenza™/Cyantraniliprole für die Insektenbekämpfung zu Saisonbeginn sowie CLARIVA™, ein Biologikum zur Bekämpfung von Zystennematoden bei Soja, auf den Markt.
Ausblick
Mike Mack, Chief Executive Officer, sagte: „Die integrierte Strategie von Syngenta gewinnt immer stärker an Momentum, wie das kräftige Umsatzwachstum 2014 zeigt. Jetzt fokussieren wir uns darauf, Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erzielen und durch betriebliche Effizienzsteigerung die Profitabilität zu erhöhen.
2015 werden wir angesichts volatiler Wechselkurse und Agrarpreise unseren Erfolgskurs des rigorosen Risikomanagements fortsetzen. Wir gehen davon aus, Währungsabwertungen in Schwellenmärkten zu einem erheblichen Anteil durch Preiserhöhungen auffangen zu können. Wir erwarten, dass die Umsätze zu konstanten Wechselkursen im Wesentlichen unverändert bleiben. Das EBITDA nach Währungseinflüssen wird sich etwa auf dem Niveau von 2014 bewegen. Unsere anhaltende Sorgfalt beim Management des Umlaufvermögens wird auch weiterhin einen erheblichen Free Cashflow generieren.
Längerfristig betrachtet rechnen wir unter den gegenwärtigen Bedingungen damit, dass 2016 niedrigere Rohstoffpreise die Auswirkungen der kürzlichen Aufwertung des Schweizer Frankens auf unsere Kostenbasis ausgleichen werden. Umsatz und Margen werden zunehmend von Produktneueinführungen und Steigerungen der Kosteneffizienz profitieren – beides bestätigt unser Margenziel von 24 bis 26% im Jahr 2018. Eine höhere Profitabilität und Kapitaleffizienz werden sicherstellen, dass die Cash-Generierung auf hohem Niveau bleibt, sodass wir auch weiterhin die Ausschüttungen an die Aktionäre erhöhen können.“
Crop Protection
Selektive Herbizide: Wichtigste Marken: AXIAL®, CALLISTO® Produktfamilie, DUAL MAGNUM®, BICEP™ II MAGNUM®, FLEX®, FUSILADE®MAX, TOPIK® Europa, Afrika und der Mittlere Osten verbuchten starke Umsätze, nachdem der milde Winter im ersten Halbjahr zu erhöhtem Unkrautbefall geführt hatte. Insbesondere AXIAL® für Getreide und BICEP™ II MAGNUM® für Mais profitierten stark. In Nordamerika fielen im ersten Halbjahr aufgrund des späten Saisonbeginns einige Anwendungen von Vorauflauf-Sprühherbiziden aus, während der Umsatz mit DUAL MAGNUM® für Mais ein kräftiges Plus verzeichnete. FUSILADE®MAX und FLEX® für Soja zeigten gute Ergebnisse in den USA sowie in Argentinien, wo sich Unkrautresistenzen ausbreiten.
Nicht selektive Herbizide: Wichtigste Marken: GRAMOXONE®, TOUCHDOWN®
Syngenta hat beschlossen, den margenschwachen Verkauf von TOUCHDOWN® (Glyphosat solo) absichtlich einzuschränken und stärker auf Kombinationen mit selektiven Herbiziden zu setzen, die eine Lösung für die Problematik der Unkrautresistenzen bieten. Diese Maßnahme verringerte den Umsatz 2014 um rund 150 Mio. USD. Teilweise aufgefangen wurde dieser Effekt durch das gute Wachstum von GRAMOXONE® dank hoher Nachfrage und knappem Angebot und entsprechenden Absatz- und Preissteigerungen insbesondere in den ASEAN-Staaten und Lateinamerika.
Fungizide: Wichtigste Marken: ALTO®, AMISTAR®, BRAVO®, ELATUS™, REVUS®, RIDOMIL GOLD®, SCORE®, SEGURIS®, TILT®, UNIX®
Den größten Wachstumsbeitrag leistete das neu eingeführte Produkt ELATUS™ mit dem Wirkstoff Solatenol™, dessen Umsatz im ersten Jahr in Brasilien die ehrgeizige Zielvorgabe noch übertraf. SEGURIS®, das SDHI-Fungizid für Getreide, zeigte in Europa eine gute Performance. Der Umsatz mit AMISTAR® ging in Nord- und Lateinamerika zurück, legte jedoch in Europa kräftig zu.
Insektizide: Wichtigste Marken: ACTARA®, DURIVO®, FORCE®, KARATE®, PROCLAIM®, VERTIMEC®
Im Insektizidgeschäft war in allen Regionen gutes Wachstum zu verzeichnen, mit Ausnahme von Nordamerika, wo der Umsatz durch den späten Saisonbeginn und den geringen Schädlingsdruck geschmälert wurde. DURIVO® setzte seine rasche Expansion fort; der Umsatz übertrifft inzwischen das ursprüngliche Ziel von 400 Mio. USD. Eine hohe Insektenbelastung bei Soja, Mais und Baumwolle, unter anderem durch Ausbreitung der Helicoverpa-Raupe, stärkte die Umsätze in Brasilien.
Seedcare: Wichtigste Marken: AVICTA®, CRUISER®, DIVIDEND®, CELEST®/MAXIM®, VIBRANCE®
Das auf dem SDHI-Fungizid Sedaxane basierende VIBRANCE® blieb auf Expansionskurs mit einem Umsatzwachstum von annähernd 50%. Steigende Umsätze mit CELEST®/MAXIM® insbesondere in den GUS-Staaten glichen den Umsatzrückgang mit CRUISER® in Europa aufgrund des EU-Verbots von Neonicotinoiden teilweise aus. Der Saatgutumsatz wurde durch rückläufige Verkäufe an andere Saatgutunternehmen in Lateinamerika und den USA belastet, wo geringere Maisanbauflächen und ein umfangreiches Saatgutangebot die Nachfrage beeinflussten.
Seeds
Mais und Soja: Wichtigste Marken: AGRISURE®, GOLDEN HARVEST®, NK®
Die Umsätze in Nord- und Lateinamerika spiegeln die veränderte Gewichtung vom Mais- hin zum Sojaanbau wider. In Brasilien profitierte der Sojaumsatz außerdem von einer neuen Strategie für Geschäftspartnerschaften. Der Umsatz mit dem Mais-Trait AGRISURE VIPTERA® war mit einem Anteil von rund 30% am US-Umsatz mit Maissaatgut stabil. In Brasilien macht VIPTERA® rund die Hälfte des Portfolios aus und ist beispiellos erfolgreich bei der Bekämpfung des lokalen Schädlingsspektrums. Der neue proprietäre Maiswurzelbohrer-Trait DURACADE® wurde im Rahmen des Programms „Right to Grow“ erstmals in den USA angepflanzt. In Europa wuchs der Umsatz mit Maissaatgut deutlich, vor allem in den GUS-Staaten.
Diverse Feldsaaten: Wichtigste Marken: NK® Ölsaaten, HILLESHÖG® Zuckerrüben
Das Umsatzwachstum im Gesamtjahr wurde maßgeblich von einem starken vierten Quartal gestützt, in das unter anderem die Konsolidierung von Akquisitionen in Europa fiel. Der Umsatz bei Sonnenblumen in Südosteuropa wurde von den rückläufigen Anbauflächen geschmälert, befindet sich aber in den GUS-Staaten weiter auf Expansionskurs. Dort erholte sich auch das Zuckerrübengeschäft. Im asiatisch-pazifischen Raum stieg der Reisumsatz durch die Übernahme von Devgen sowie die Expansion in Indien.
Vegetables: Wichtigste Marken: ROGERS®, S&G®
Unter Ausklammerung der Veräußerung von Dulcinea Farms betrug das Umsatzwachstum 6%. Im asiatisch-pazifischen Raum wuchs das Geschäft zweistellig, getragen von Zuckermais und Paprika in China und Südasien. Das schnelle Wachstum in den Schwellenländern in Afrika und im Mittleren Osten hielt an; insbesondere bei Melonen und Tomaten konnte die Marktdurchdringung ausgebaut werden. In den GUS-Staaten herrschte hohe Nachfrage nach Erbsen und Melonen. Bereinigt um Dulcinea wuchs der Umsatz in Nordamerika um 3%, und auch die Industrieländer in Europa kehrten auf einen soliden Wachstumskurs zurück. (syngenta)
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