Schweiz: Besorgnis über mögliche Auswirkungen von Glyphosat

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung entschieden, ein Kommissionspostulat über die Glyphosat-Auswirkungen in der Schweiz einzureichen.

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung entschieden, ein Kommissionspostulat über die Glyphosat-Auswirkungen in der Schweiz einzureichen. Sie äußert ihre Besorgnis über die Auswirkungen von Glyphosat auf die Gesundheit von Mensch und Tier und möchte deshalb genauere Untersuchungen zu diesen Fragen.

Das Kommissionspostulat (15.4084) im Wortlaut:

Der schweizer Bundesrat wird ersucht, einen Bericht mit folgenden Punkten vorzulegen:
1. Untersuchung der Glyphosatrückstände in Lebensmitteln sowie in importiertem Mehl aus Korn, das vor der Reife behandelt wurde und in Produkten aus Rohstoffen, für welche die Verwendung von Glyphosat in der Wachstumsphase der Pflanze bewilligt ist (GVO, Reifebehandlung).

2. Untersuchung der Glyphosatrückstände in Futter von Nutztieren; Untersuchung der Glyphosatrückstände im Urin und im Gewebe von Nutztieren, welche das untersuchte Futter gefressen haben; Untersuchung der Glyphosatrückstände in repräsentativen Urinproben der Land- wie auch der Stadtbevölkerung während und nach der Pflanzenbehandlung mit Glyphosatprodukten.

3. Überblick über den privaten und gewerblichen Absatz und Einsatz von Glyphosat in der Schweiz.

4. Allfällige Möglichkeiten, das Unkraut mit anderen Mitteln als mit Glyphosatprodukten zu bekämpfen.

Eine Minderheit der Kommission beantragt die Ablehnung des Kommissionspostulats. Sie ist der Meinung, dass das Monitoring der Behörden in diesem Bereich zurzeit genügend ist.

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Schweiz: Besorgnis über mögliche Auswirkungen von Glyphosat

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung entschieden, ein Kommissionspostulat über die Glyphosat-Auswirkungen in der Schweiz einzureichen.

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung entschieden, ein Kommissionspostulat über die Glyphosat-Auswirkungen in der Schweiz einzureichen. Sie äußert ihre Besorgnis über die Auswirkungen von Glyphosat auf die Gesundheit von Mensch und Tier und möchte deshalb genauere Untersuchungen zu diesen Fragen.

Das Kommissionspostulat (15.4084) im Wortlaut:

Der schweizer Bundesrat wird ersucht, einen Bericht mit folgenden Punkten vorzulegen:
1. Untersuchung der Glyphosatrückstände in Lebensmitteln sowie in importiertem Mehl aus Korn, das vor der Reife behandelt wurde und in Produkten aus Rohstoffen, für welche die Verwendung von Glyphosat in der Wachstumsphase der Pflanze bewilligt ist (GVO, Reifebehandlung).

2. Untersuchung der Glyphosatrückstände in Futter von Nutztieren; Untersuchung der Glyphosatrückstände im Urin und im Gewebe von Nutztieren, welche das untersuchte Futter gefressen haben; Untersuchung der Glyphosatrückstände in repräsentativen Urinproben der Land- wie auch der Stadtbevölkerung während und nach der Pflanzenbehandlung mit Glyphosatprodukten.

3. Überblick über den privaten und gewerblichen Absatz und Einsatz von Glyphosat in der Schweiz.

4. Allfällige Möglichkeiten, das Unkraut mit anderen Mitteln als mit Glyphosatprodukten zu bekämpfen.

Eine Minderheit der Kommission beantragt die Ablehnung des Kommissionspostulats. Sie ist der Meinung, dass das Monitoring der Behörden in diesem Bereich zurzeit genügend ist.

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