- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Glyphosat
- Rückstände: Glyphosat in Muttermilch-Pro...
Rückstände: Glyphosat in Muttermilch-Proben gefunden
Aktuellen Proben zufolge finden sich in der Muttermilch von Frauen in Deutschland Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Untersucht wurde die Muttermilch von stillenden Frauen aus mehreren Bundesländern – auch aus Baden-Württemberg.
„Ich bin über das Ergebnis der Proben äußert beunruhigt. Nachdem im März die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat, ist dies das nächste alarmierende Signal. Die Bundesregierung muss nun endlich aktiv werden – der Einsatz von Glyphosat darf nicht weiter verharmlost und heruntergespielt werden“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am 26. Juni in Stuttgart.
Länder fordern: keine Abgabe von Glyphosat an Privatpersonen
Der Minister wies darauf hin, dass die Verbraucherschutzministerkonferenz von Bund und Ländern (VSMK) im Mai dieses Jahres der Forderung Baden-Württembergs gefolgt sei und den Bund – aufgrund der neuen WHO-Bewertung – aufgefordert habe, aus Vorsorgegründen die Abgabe des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat an Privatpersonen zu verbieten. Außerdem sprach sich die VSMK für ein vorläufiges Verbot der Glyphosat-Anwendung für Freiflächen aus, die nicht land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, bis eine abschließende Neubewertung vorliege. „Die Gefahr einer unsachgemäßen Anwendung in Haus- und Kleingärten ist zu groß. Ohne die notwendige Sachkunde können sich Anwenderinnen und Anwender selbst Schaden zufügen. Besonders besorgniserregend ist, dass spielende Kinder oder Haustiere in Kontakt mit Glyphosat kommen können“, sagte Bonde. Er betonte, dass ein Verbot der Abgabe an Privatpersonen zwingend notwendig sei. Die aktuellen Muttermilch-Proben würden dies nochmals unterstreichen.
Neuen Kommentar schreiben
Artikel zum Thema
Rückstände: Glyphosat in Muttermilch-Proben gefunden
Aktuellen Proben zufolge finden sich in der Muttermilch von Frauen in Deutschland Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat. Untersucht wurde die Muttermilch von stillenden Frauen aus mehreren Bundesländern – auch aus Baden-Württemberg.
„Ich bin über das Ergebnis der Proben äußert beunruhigt. Nachdem im März die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat, ist dies das nächste alarmierende Signal. Die Bundesregierung muss nun endlich aktiv werden – der Einsatz von Glyphosat darf nicht weiter verharmlost und heruntergespielt werden“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde am 26. Juni in Stuttgart.
Länder fordern: keine Abgabe von Glyphosat an Privatpersonen
Der Minister wies darauf hin, dass die Verbraucherschutzministerkonferenz von Bund und Ländern (VSMK) im Mai dieses Jahres der Forderung Baden-Württembergs gefolgt sei und den Bund – aufgrund der neuen WHO-Bewertung – aufgefordert habe, aus Vorsorgegründen die Abgabe des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat an Privatpersonen zu verbieten. Außerdem sprach sich die VSMK für ein vorläufiges Verbot der Glyphosat-Anwendung für Freiflächen aus, die nicht land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, bis eine abschließende Neubewertung vorliege. „Die Gefahr einer unsachgemäßen Anwendung in Haus- und Kleingärten ist zu groß. Ohne die notwendige Sachkunde können sich Anwenderinnen und Anwender selbst Schaden zufügen. Besonders besorgniserregend ist, dass spielende Kinder oder Haustiere in Kontakt mit Glyphosat kommen können“, sagte Bonde. Er betonte, dass ein Verbot der Abgabe an Privatpersonen zwingend notwendig sei. Die aktuellen Muttermilch-Proben würden dies nochmals unterstreichen.
Neuen Kommentar schreiben
Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.