"Natur im Garten": 17. Internationale Fachtage Ökologische Pflege

Im Rahmen der 17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege versammelt die NÖ Umweltbewegung "Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 einmal mehr Expertinnen und Experten aus Grünraummanagement, Forschung, Naturschutz- und Umweltbereich.

17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege von "Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten.

Im Fokus stehen Bäume und Boden im urbanen Raum, Biodiversität im Gemeindegrün, sowie innovative Lösungen zur Klimawandelanpassung.

Wie können Grünräume so geplant, gestaltet und gepflegt werden, dass sie auch unter den Bedingungen des Klimawandels dauerhaft funktionieren? Welche Bedeutung haben Boden, Entsiegelung und Wassermanagement für klimaresiliente Städte? Wie lässt sich Biodiversität im öffentlichen Grün konkret fördern? Und welche Alternativen gibt es zu Torf und konventionellen Produktions- und Pflegemethoden?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die 17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege von „Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die zweitägige Fachveranstaltung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Erfahrungen aus Gemeinden, Gartenbau und Grünraumpflege.

Boden, Entsiegelung und Biodiversität im Gemeindegrün

Am ersten Tag geht es um die Themen „Boden – das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar" sowie „Biodiversitätsförderung in der Praxis". Unter anderem vorgestellt wird das Projekt „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg", zudem stehen alternative Oberflächenbefestigungen und deren Leistungen sowie naturnahe Sickermulden im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Entwicklung öffentlicher Grünräume. Praxisbeispiele aus Linz und der kommunalen Beratung zeigen, wie Naturwiesen, Blühflächen und Kräuterrasen zur Förderung der Biodiversität eingesetzt werden können. Ergänzt wird dieser Blick auf die Pflanzenwelt durch neue Methoden zur Erfassung von Insektenvielfalt mittels DNA-Analyse sowie einen fachlichen Einblick in die Ökologie der Schwebfliegen. Praxisnah wird es auch bei den parallel angebotenen Themenführungen durch die Grünräume St. Pöltens: Der Promenadenring, der Sparkassenpark, der Hammerpark sowie eine Anlage mit DrainGarden®-Systemen dienen als konkrete Anschauungsbeispiele für die Gestaltung und Pflege klimaangepasster und ökologisch wertvoller Stadträume.

Lebende Bauten, Artenspürhunde und torffreie Substrate

Der zweite Tag spannt den Bogen von innovativen Formen der Stadtbegrünung über Pflanzengesundheit bis zur Substratentwicklung. Ein Vortrag der Technischen Universität München widmet sich der Baubotanik und damit lebenden Bauwerken als Ansatz für klimaangepasste Grünräume. Bei der Suche nach gefährdeten Arten, Baumschädlingen und Giftpflanzen werden anschließend Artenspürhunde vorgestellt.

Einen breiten Raum nimmt das Thema Boden und torffreies Gärtnern ein: Fachbeiträge beleuchten die Entwicklung nachhaltiger torffreier Substrate, die Kultivierung robuster Bio-Pflanzen ohne Torf und Kokos sowie aktuelle Entwicklungen für den professionellen Gartenbau. Damit greift die Tagung eine zentrale Herausforderung für eine ressourcenschonende und ökologisch ausgerichtete Produktion und Pflege auf.

Ein besonderes Format des zweiten Tages sind zudem vier parallel stattfindende Austauschgruppen zu aktuellen Projekten von „Natur im Garten". Dabei werden unter anderem die Klimapotenziale von Grünräumen, Begrünungslösungen für enge Straßenzüge, naturbasierte Lösungen zur Klimawandelanpassung sowie der Kletterpflanzen-Navigator vorgestellt.

Fach-EXPO und Austausch als integraler Bestandteil

Neben dem Vortragsprogramm bietet die Veranstaltung mit einer Fach-EXPO die Möglichkeit, neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen kennenzulernen. „Natur im Garten" Partnerbetriebe und Gütesiegelpartner präsentieren unter anderem Lösungen rund um Baumpflege, ökologischen Pflanzenschutz, torffreie Erden und Substrate sowie weitere Bereiche der ökologischen Grünraumpflege. Die Fachtage verstehen sich damit ausdrücklich auch als Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis, Gemeinden und Unternehmen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmen, Mitarbeitende des Stadtgartenamtes und Verantwortliche im Grünraummanagement der Gemeinde und alle Fachleute, die sich mit der Planung und dem Bau von Freianlagen auseinandersetzen, sowie an Personen aus Forschungs- und Lehreinrichtungen, aus dem Naturschutz- und Umweltbereich und an alle weitere, die in den Bereichen öffentliches, halböffentliches und privatem Grün tägig sind. Willkommen sind außerdem Studierende der Studiengänge Ökologisches Garten- und Grünraummanagement, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Nutzpflanzenwissenschaften, Phytomedizin und ähnlicher Studienrichtungen sowie Lehrlinge des Garten- und Landschaftsbaus und verwandter Ausbildungsberufe, die ihr Fachwissen erweitern und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der ökologischen Grünraumpflege gewinnen möchten.

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Im Rahmen der 17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege versammelt die NÖ Umweltbewegung "Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 einmal mehr Expertinnen und Experten aus Grünraummanagement, Forschung, Naturschutz- und Umweltbereich.

17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege von "Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten.

Im Fokus stehen Bäume und Boden im urbanen Raum, Biodiversität im Gemeindegrün, sowie innovative Lösungen zur Klimawandelanpassung.

Wie können Grünräume so geplant, gestaltet und gepflegt werden, dass sie auch unter den Bedingungen des Klimawandels dauerhaft funktionieren? Welche Bedeutung haben Boden, Entsiegelung und Wassermanagement für klimaresiliente Städte? Wie lässt sich Biodiversität im öffentlichen Grün konkret fördern? Und welche Alternativen gibt es zu Torf und konventionellen Produktions- und Pflegemethoden?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die 17. Internationalen Fachtage Ökologische Pflege von „Natur im Garten" am 18. und 19. November 2026 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die zweitägige Fachveranstaltung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Erfahrungen aus Gemeinden, Gartenbau und Grünraumpflege.

Boden, Entsiegelung und Biodiversität im Gemeindegrün

Am ersten Tag geht es um die Themen „Boden – das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar" sowie „Biodiversitätsförderung in der Praxis". Unter anderem vorgestellt wird das Projekt „Smartes Stadtgrün für ein klimaresilientes Augsburg", zudem stehen alternative Oberflächenbefestigungen und deren Leistungen sowie naturnahe Sickermulden im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Entwicklung öffentlicher Grünräume. Praxisbeispiele aus Linz und der kommunalen Beratung zeigen, wie Naturwiesen, Blühflächen und Kräuterrasen zur Förderung der Biodiversität eingesetzt werden können. Ergänzt wird dieser Blick auf die Pflanzenwelt durch neue Methoden zur Erfassung von Insektenvielfalt mittels DNA-Analyse sowie einen fachlichen Einblick in die Ökologie der Schwebfliegen. Praxisnah wird es auch bei den parallel angebotenen Themenführungen durch die Grünräume St. Pöltens: Der Promenadenring, der Sparkassenpark, der Hammerpark sowie eine Anlage mit DrainGarden®-Systemen dienen als konkrete Anschauungsbeispiele für die Gestaltung und Pflege klimaangepasster und ökologisch wertvoller Stadträume.

Lebende Bauten, Artenspürhunde und torffreie Substrate

Der zweite Tag spannt den Bogen von innovativen Formen der Stadtbegrünung über Pflanzengesundheit bis zur Substratentwicklung. Ein Vortrag der Technischen Universität München widmet sich der Baubotanik und damit lebenden Bauwerken als Ansatz für klimaangepasste Grünräume. Bei der Suche nach gefährdeten Arten, Baumschädlingen und Giftpflanzen werden anschließend Artenspürhunde vorgestellt.

Einen breiten Raum nimmt das Thema Boden und torffreies Gärtnern ein: Fachbeiträge beleuchten die Entwicklung nachhaltiger torffreier Substrate, die Kultivierung robuster Bio-Pflanzen ohne Torf und Kokos sowie aktuelle Entwicklungen für den professionellen Gartenbau. Damit greift die Tagung eine zentrale Herausforderung für eine ressourcenschonende und ökologisch ausgerichtete Produktion und Pflege auf.

Ein besonderes Format des zweiten Tages sind zudem vier parallel stattfindende Austauschgruppen zu aktuellen Projekten von „Natur im Garten". Dabei werden unter anderem die Klimapotenziale von Grünräumen, Begrünungslösungen für enge Straßenzüge, naturbasierte Lösungen zur Klimawandelanpassung sowie der Kletterpflanzen-Navigator vorgestellt.

Fach-EXPO und Austausch als integraler Bestandteil

Neben dem Vortragsprogramm bietet die Veranstaltung mit einer Fach-EXPO die Möglichkeit, neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen kennenzulernen. „Natur im Garten" Partnerbetriebe und Gütesiegelpartner präsentieren unter anderem Lösungen rund um Baumpflege, ökologischen Pflanzenschutz, torffreie Erden und Substrate sowie weitere Bereiche der ökologischen Grünraumpflege. Die Fachtage verstehen sich damit ausdrücklich auch als Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis, Gemeinden und Unternehmen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmen, Mitarbeitende des Stadtgartenamtes und Verantwortliche im Grünraummanagement der Gemeinde und alle Fachleute, die sich mit der Planung und dem Bau von Freianlagen auseinandersetzen, sowie an Personen aus Forschungs- und Lehreinrichtungen, aus dem Naturschutz- und Umweltbereich und an alle weitere, die in den Bereichen öffentliches, halböffentliches und privatem Grün tägig sind. Willkommen sind außerdem Studierende der Studiengänge Ökologisches Garten- und Grünraummanagement, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Nutzpflanzenwissenschaften, Phytomedizin und ähnlicher Studienrichtungen sowie Lehrlinge des Garten- und Landschaftsbaus und verwandter Ausbildungsberufe, die ihr Fachwissen erweitern und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der ökologischen Grünraumpflege gewinnen möchten.

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