Glyphosat: EFSA bewertet IARC-Ergebnisse

Die EFSA wird die Ergebnisse eines Berichts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) bewerten, der zu dem Schluss gelangt, dass das Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen ist.

Die EFSA wird die Ergebnisse eines Berichts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) bewerten, der zu dem Schluss gelangt, dass das Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen ist.

Der diese Woche veröffentlichte Bericht wird im Rahmen des laufenden Peer-Reviews der EFSA bezüglich der Neubewertung von Glyphosat berücksichtigt werden, die vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgenommen wurde.

Die abschließende Schlussfolgerung des umfassenden Peer-Reviews wird noch in diesem Jahr der Europäischen Kommission übermittelt und veröffentlicht werden.

Die IARC, die für Krebsforschung zuständige Agentur der Weltgesundheitsorganisation, veröffentlichte im März 2015 eine Zusammenfassung ihrer Ergebnisse, worin sie zu dem Schluss gelangt, dass es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer Exposition gegenüber Glyphosat und der Entwicklung von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems (Non-Hodgkin-Lymphome) und Lungenkrebs gibt.

Peer-Review in der EU
Die (Neu-)Bewertung von in Pflanzenschutzmitteln verwendeten Wirkstoffen folgt in der EU einem stufenweisen Ansatz. Zunächst erstellt ein als Berichterstatter ernannter Mitgliedstaat einen ersten Entwurf eines Risikobewertungsberichts. Im Fall von Glyphosat ist der Berichterstatter Deutschland. Der Bericht wird im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens von der EFSA überprüft, die ihre Schlussfolgerung der Europäischen Kommission übermittelt. Die Kommission entscheidet dann, ob der Stoff in die EU-Liste der zugelassenen Wirkstoffe aufgenommen wird oder nicht. Mehr unter www.efsa.europa.eu/de/pesticides/pesticidespeerreview.htm 

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Die EFSA wird die Ergebnisse eines Berichts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) bewerten, der zu dem Schluss gelangt, dass das Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen ist.

Die EFSA wird die Ergebnisse eines Berichts der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) bewerten, der zu dem Schluss gelangt, dass das Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen ist.

Der diese Woche veröffentlichte Bericht wird im Rahmen des laufenden Peer-Reviews der EFSA bezüglich der Neubewertung von Glyphosat berücksichtigt werden, die vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgenommen wurde.

Die abschließende Schlussfolgerung des umfassenden Peer-Reviews wird noch in diesem Jahr der Europäischen Kommission übermittelt und veröffentlicht werden.

Die IARC, die für Krebsforschung zuständige Agentur der Weltgesundheitsorganisation, veröffentlichte im März 2015 eine Zusammenfassung ihrer Ergebnisse, worin sie zu dem Schluss gelangt, dass es Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer Exposition gegenüber Glyphosat und der Entwicklung von Krebserkrankungen des lymphatischen Systems (Non-Hodgkin-Lymphome) und Lungenkrebs gibt.

Peer-Review in der EU
Die (Neu-)Bewertung von in Pflanzenschutzmitteln verwendeten Wirkstoffen folgt in der EU einem stufenweisen Ansatz. Zunächst erstellt ein als Berichterstatter ernannter Mitgliedstaat einen ersten Entwurf eines Risikobewertungsberichts. Im Fall von Glyphosat ist der Berichterstatter Deutschland. Der Bericht wird im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens von der EFSA überprüft, die ihre Schlussfolgerung der Europäischen Kommission übermittelt. Die Kommission entscheidet dann, ob der Stoff in die EU-Liste der zugelassenen Wirkstoffe aufgenommen wird oder nicht. Mehr unter www.efsa.europa.eu/de/pesticides/pesticidespeerreview.htm 

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