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Agrobusiness Niederrhein: DHG wird Mitglied
Als neues Mitglied des Netzwerks Agrobusiness Niederrhein empfing DHG nun Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin des Netzwerks, sowie Marcus Trappe, Projektkoordinator des Interreg-Projekts Agropole Innovates. Gemeinsam mit Geschäftsführer Werner Berg, der Geschäftsleitung Maximilian Berg, Manuel Brey und Vertriebsleiter Antonius Münks wurden Perspektiven einer zukünftigen Zusammenarbeit erörtert.
DHG ist seit 25 Jahren mit eigenen Marken und als professioneller Private Label Produzent nahezu flächendeckend im Einzelhandel vertreten. Die torffreien Produkte entstehen unter anderem im firmeneigenen Kompostierwerk in der belgischen Eifel, einem der größten und modernsten Werke Europas. Der Kompost stammt aus kontrollierten Quellen, wird mehrfach umgesetzt und reift über mehrere Monate, bevor er mit Holzfasern versetzt zu Substraten verarbeitet wird. „Qualitätssicherung hat bei uns höchste Priorität. Wenn wir diese mit nachhaltigen Produkten verbinden können, erfüllen wir unseren Anspruch an verantwortungsbewusstes Wirtschaften auf einem fortschrittlichen Niveau“, betont Geschäftsführer Werner Berg.
Die Idee, Substrate aus fein gemahlener Rinde und Holzfasern von Nadelgehölzen herzustellen, reicht bis in die 1990er-Jahre zurück. Damals suchte man eine sinnvolle Nutzung für Rinde, die anfiel, bevor man die Baumstämme aus der Eifel nach Granatsplittern durchleuchtet – Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg, die Sägewerke beschädigten. Aus dieser Notwendigkeit entstand ein Geschäftsmodell, das bis heute erfolgreich torffreie Substrate für den Endverbraucher liefert.
Die neuen torffreien Substrate für den professionellen Gartenbau werden derzeit von verschiedenen Betrieben getestet und laufen in Versuchen am Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer NRW in Straelen. Erste Ergebnisse, etwa bei Callunen, fallen positiv aus. „Die Gärtner am Niederrhein kennen sich. Gute Ergebnisse sprechen sich schnell herum – da braucht es kaum zusätzliche Werbung“, sagt Manuel Brey. Er sieht großes Potenzial, auch im Hinblick auf die künftig verpflichtenden CO₂-Bilanzen der Betriebe.
Neben Substraten zählt auch Grillkohle zu den wichtigen Produkten des Unternehmens. Sie wird aus Buschholz aus der namibischen Steppe gewonnen – ein nachhaltiger Ansatz, denn übermäßig wuchernde Akazienbüsche über große Areale verdrängen Weideflächen und senken den Grundwasserspiegel. „Wo diese Büsche mit ihren langen Dornen wachsen, geht kein Weidetier mehr hin. Diese Büsche zu entfernen ist ökologisch notwendig – und das Holz wird vor Ort zu hochwertiger Holzkohle verarbeitet“, erklärt Werner Berg. Die gesamte Wertschöpfungskette bleibt dabei im Land, so sind 3.200 Menschen in Namibia in der Holzkohleproduktion bei den Produktionspartnern beschäftigt.
Für den Herbst ist eine erste gemeinsame Veranstaltung mit Agrobusiness Niederrhein geplant. „Wir möchten unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, dieses spannende Unternehmen persönlich kennenzulernen“, so Dr. Anke Schirocki. Auch das Thema Fachkräftegewinnung soll in der künftigen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen, ergänzt Marcus Trappe.
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Agrobusiness Niederrhein: DHG wird Mitglied
Als neues Mitglied des Netzwerks Agrobusiness Niederrhein empfing DHG nun Dr. Anke Schirocki, Geschäftsführerin des Netzwerks, sowie Marcus Trappe, Projektkoordinator des Interreg-Projekts Agropole Innovates. Gemeinsam mit Geschäftsführer Werner Berg, der Geschäftsleitung Maximilian Berg, Manuel Brey und Vertriebsleiter Antonius Münks wurden Perspektiven einer zukünftigen Zusammenarbeit erörtert.
DHG ist seit 25 Jahren mit eigenen Marken und als professioneller Private Label Produzent nahezu flächendeckend im Einzelhandel vertreten. Die torffreien Produkte entstehen unter anderem im firmeneigenen Kompostierwerk in der belgischen Eifel, einem der größten und modernsten Werke Europas. Der Kompost stammt aus kontrollierten Quellen, wird mehrfach umgesetzt und reift über mehrere Monate, bevor er mit Holzfasern versetzt zu Substraten verarbeitet wird. „Qualitätssicherung hat bei uns höchste Priorität. Wenn wir diese mit nachhaltigen Produkten verbinden können, erfüllen wir unseren Anspruch an verantwortungsbewusstes Wirtschaften auf einem fortschrittlichen Niveau“, betont Geschäftsführer Werner Berg.
Die Idee, Substrate aus fein gemahlener Rinde und Holzfasern von Nadelgehölzen herzustellen, reicht bis in die 1990er-Jahre zurück. Damals suchte man eine sinnvolle Nutzung für Rinde, die anfiel, bevor man die Baumstämme aus der Eifel nach Granatsplittern durchleuchtet – Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg, die Sägewerke beschädigten. Aus dieser Notwendigkeit entstand ein Geschäftsmodell, das bis heute erfolgreich torffreie Substrate für den Endverbraucher liefert.
Die neuen torffreien Substrate für den professionellen Gartenbau werden derzeit von verschiedenen Betrieben getestet und laufen in Versuchen am Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer NRW in Straelen. Erste Ergebnisse, etwa bei Callunen, fallen positiv aus. „Die Gärtner am Niederrhein kennen sich. Gute Ergebnisse sprechen sich schnell herum – da braucht es kaum zusätzliche Werbung“, sagt Manuel Brey. Er sieht großes Potenzial, auch im Hinblick auf die künftig verpflichtenden CO₂-Bilanzen der Betriebe.
Neben Substraten zählt auch Grillkohle zu den wichtigen Produkten des Unternehmens. Sie wird aus Buschholz aus der namibischen Steppe gewonnen – ein nachhaltiger Ansatz, denn übermäßig wuchernde Akazienbüsche über große Areale verdrängen Weideflächen und senken den Grundwasserspiegel. „Wo diese Büsche mit ihren langen Dornen wachsen, geht kein Weidetier mehr hin. Diese Büsche zu entfernen ist ökologisch notwendig – und das Holz wird vor Ort zu hochwertiger Holzkohle verarbeitet“, erklärt Werner Berg. Die gesamte Wertschöpfungskette bleibt dabei im Land, so sind 3.200 Menschen in Namibia in der Holzkohleproduktion bei den Produktionspartnern beschäftigt.
Für den Herbst ist eine erste gemeinsame Veranstaltung mit Agrobusiness Niederrhein geplant. „Wir möchten unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, dieses spannende Unternehmen persönlich kennenzulernen“, so Dr. Anke Schirocki. Auch das Thema Fachkräftegewinnung soll in der künftigen Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen, ergänzt Marcus Trappe.
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