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Rendezvous im Garten: 5.-7. Juni 2026
Das Motto „Das Sehen“ richtet die Aufmerksamkeit darauf, wie wir unsere gebaute und gewachsene Umwelt bewusster betrachten und genießen können. Mal einen Blick in die Schaugärten der Profis werfen oder mittels taktiler Führung anders hinsehen - allein in Deutschland locken 125 Möglichkeiten. Europaweit sind 22 weitere Länder beteiligt.
„Wenn Gärten und Parks mehr zeigen als erwartet: Wir nutzen die Gartenkunst für einen Perspektivwechsel und blicken auf ein Wochenende, das ganz dem geschärften Sehsinn gewidmet ist“, stellt Felicitas Remmert in Aussicht, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e. V.).
Vom Detail zur Weite – Sehen als Erfahrung
Gärten eröffnen Perspektiven zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos. Mag der Blick auf den Boden und seine Regenwürmer gerichtet sein oder mehr auf Landschaftsbilder und Sichtachsen bis an den Horizont: Wer genauer hinschaut, entdeckt Zusammenhänge zwischen Natur, Gestaltung und Zeit.
Mit Tiefblick und Praxis – Sehen als Gestaltung
Gärten vermitteln Wissen in Pflanzplänen, Lichtführung, Wegebeziehungen oder künstlerischen Interventionen: Historische Gartenkunst, aktuelle Trends und ganz praktische Gartenarbeit treten in Dialog. Auch der Auftritt von Gärten in Malerei, Film und Fotografie spiegelt blühende Gartenkultur.
Aus Ökologie und Gesellschaft – Sehen als Haltung
Gärten bieten mehr als ästhetische Räume. Sie zeigen, wie wir mit Ressourcen, Biodiversität und Gemeinschaft umgehen können: Klimaanpassung, Artenvielfalt und Teilhabe werden hier konkret, im Kleinen wie im Großen. Das Festival versteht sich als Plattform für Austausch, Neugier und den eigenen Blick.
Europaweit vernetzt, lokal verwurzelt
Alle Veranstaltungen fördern das Vergnügen an Gärten und Parks. Rendezvous im Garten lebt von der Vielfalt seiner Akteur:innen, sei es im privaten Garten, kommunalen Park oder gemeinschaftlichem Projekt. „Rendez-vous aux jardins“ startete 2003 in Frankreich und wandert seit 2018 von Frankreich aus über nationale Grenzen. Immer am ersten Juni-Wochenende erleben zehntausende Besucher:innen, wie vielfältig Gartenkunst gelebt, bewahrt und neu gedacht wird. Die zentrale Idee dabei: Gartenräume als Orte des Lernens, der Erholung und des Experimentierens gemeinsam erleben und Lust auf eigenes Gärtnern aus den Veranstaltungen mitnehmen. Deutschlandweit ruft das Gartennetz Deutschland in der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e.V.) zur Teilnahme auf, in Kooperation mit dem Französischen Kulturministerium und dem Institut français Deutschland.

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