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Studie: Verbraucher akzeptieren QR-Code
Sogenannte QR-Codes als Schnittstelle zwischen realer Warenwelt und digitaler Welt im Internet haben das Potenzial, sich auf breiter Front durchzusetzen. Zu diesem Schluss kommt die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft in einer Studie, die am Mittwoch anlässlich einer Tagung in Hannover vorgestellt wurde. In der Studie wurden erstmals die Verbraucher nach ihren Erwartungen an die Nutzung der kleinen schwarz-weiß gemusterten Quadrate gefragt.
Demnach stößt der QR-Code als Mittel der Kommunikation mit den Produzenten grundsätzlich auf eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern, wobei seine Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgereizt sind. Bestätigt wurde dies von den Referenten der Kommunikationsagentur klartxt GmbH, der INVISO – Gesellschaft für Kommunikations- und Marketingforschung mbH und der Madsack-Media-Store GmbH & Co. KG, die als Projektpartner der Marketinggesellschaft am Studiendesign mitgewirkt hatten. Nach ihren Ausführungen eröffnen QR-Codes den Unternehmen eine Vielzahl von Anwendungen, die von der reinen Information über den Dialog mit den Kunden bis zu mobilen Bezahlsystemen reichen.
Mehr als 70 Prozent der im Januar und im Februar 2012 für die Studie befragten Personen kannten diese Smartphone-Anwendung bereits. Auf die Frage nach der Nutzung antwortete nahezu die Hälfte der Befragten (47 Prozent), dass sie schon mindestens einmal über einen QR-Code eine Internetseite besucht hätten. Ein interessantes Ergebnis der Befragung ist, dass QR-Codes geeignet sind, die einseitige Absenderinformation durch die beidseitige Kommunikation in Form von z. B. Beschwerdemanagement, Marktforschung etc. zu ergänzen. Diese Art der Kundenansprache wird demnach nicht als aufdringlich wahrgenommen. Allerdings machen die Antworten in der Studie auch deutlich, dass noch nicht alle Unternehmen, die das neue Instrument bereits einsetzen, ihre Hausaufgaben gemacht haben: Einige Befragte geben an, mit QR-Codes auch bereits schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, was die Nutzbarkeit der verlinkten Informationen angeht. Mit allem Vorbehalt angesichts der insgesamt noch schmalen Datenbasis lässt die Studie aber die Prognose zu, dass QR-Code-Anwendungen, die technisch und inhaltlich professionell ausgestaltet sind und einen echten Mehrwert für die Nutzer bieten, das Potential haben, zu einer Schlüsseltechnologie zu werden.
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Messeneuheiten
Studie: Verbraucher akzeptieren QR-Code
Sogenannte QR-Codes als Schnittstelle zwischen realer Warenwelt und digitaler Welt im Internet haben das Potenzial, sich auf breiter Front durchzusetzen. Zu diesem Schluss kommt die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft in einer Studie, die am Mittwoch anlässlich einer Tagung in Hannover vorgestellt wurde. In der Studie wurden erstmals die Verbraucher nach ihren Erwartungen an die Nutzung der kleinen schwarz-weiß gemusterten Quadrate gefragt.
Demnach stößt der QR-Code als Mittel der Kommunikation mit den Produzenten grundsätzlich auf eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern, wobei seine Möglichkeiten bei weitem noch nicht ausgereizt sind. Bestätigt wurde dies von den Referenten der Kommunikationsagentur klartxt GmbH, der INVISO – Gesellschaft für Kommunikations- und Marketingforschung mbH und der Madsack-Media-Store GmbH & Co. KG, die als Projektpartner der Marketinggesellschaft am Studiendesign mitgewirkt hatten. Nach ihren Ausführungen eröffnen QR-Codes den Unternehmen eine Vielzahl von Anwendungen, die von der reinen Information über den Dialog mit den Kunden bis zu mobilen Bezahlsystemen reichen.
Mehr als 70 Prozent der im Januar und im Februar 2012 für die Studie befragten Personen kannten diese Smartphone-Anwendung bereits. Auf die Frage nach der Nutzung antwortete nahezu die Hälfte der Befragten (47 Prozent), dass sie schon mindestens einmal über einen QR-Code eine Internetseite besucht hätten. Ein interessantes Ergebnis der Befragung ist, dass QR-Codes geeignet sind, die einseitige Absenderinformation durch die beidseitige Kommunikation in Form von z. B. Beschwerdemanagement, Marktforschung etc. zu ergänzen. Diese Art der Kundenansprache wird demnach nicht als aufdringlich wahrgenommen. Allerdings machen die Antworten in der Studie auch deutlich, dass noch nicht alle Unternehmen, die das neue Instrument bereits einsetzen, ihre Hausaufgaben gemacht haben: Einige Befragte geben an, mit QR-Codes auch bereits schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, was die Nutzbarkeit der verlinkten Informationen angeht. Mit allem Vorbehalt angesichts der insgesamt noch schmalen Datenbasis lässt die Studie aber die Prognose zu, dass QR-Code-Anwendungen, die technisch und inhaltlich professionell ausgestaltet sind und einen echten Mehrwert für die Nutzer bieten, das Potential haben, zu einer Schlüsseltechnologie zu werden.
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