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Royal Avebe: Kampagnenpreis festgelegt
Herausforderndes Jahr und Druck auf das Ergebnis
Die vergangene Verarbeitungskampagne war durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren gekennzeichnet - darunter Druck auf die Verkaufspreise und ein großes Kartoffelangebot in Europa. Dies führte unter dem Strich zu einer höheren Verfügbarkeit von Kartoffelstärke. Zudem blieben die Kosten für Energie und Logistik infolge der geopolitischen Entwicklungen auf einem hohen Niveau. Diese Rahmenbedingungen hatten Auswirkungen auf das Ergebnis.
In diesem Umfeld ist es Avebe gelungen, den Preis stabil zu halten. Neben dem Kampagnenpreis erhalten die Erzeuger Leistungsbestandteile wie Prämien für Stärkegehalt, Lieferzeitpunkt, Qualität und Volllieferung des A‑Volumens. Diese Komponenten bestimmen maßgeblich den endgültigen Auszahlungspreis.
Mehr Kartoffeln verarbeitet als üblich
Während der Kampagne 2025 hat Avebe mehr Stärkekartoffeln verarbeitet als üblich. Dies stellte hohe Anforderungen an die Verarbeitungskapazität und die Organisation. Die Werke liefen stabil und planmäßig, sodass die kompletten Mengen der Mitglieder verarbeitet werden konnte.
Auszahlung aus dem Genossenschaftsergebnis im Dezember
Nach der Jahresvertreterversammlung im Dezember 2026 erfolgt zusätzlich zum Kampagnenpreis gegebenenfalls eine Ausschüttung aus dem Genossenschaftsergebnis. Diese hängt vom Geschäftsjahresergebnis ab, das Avebe zum 31. Juli 2026 abschließt.
Ausblick auf die Kampagne 2026
Die neue Kampagne befindet sich bereits in Vorbereitung. Alle Kartoffeln wurden in diesem Frühjahr unter guten Bedingungen gepflanzt. Derzeit wird die Frühjahrs-Mengenabfrage ausgewertet, die einen ersten Überblick über das Anbauvolumen und die Erwartungen für die Saison gibt. An den Produktionsstandorten werden neben den Interkampagnen-Wartungsarbeiten verarbeitete Stärkeprodukte hergestellt.
Nach der Vertreterversammlung im Juli legt Avebe den Grundpreis für die kommende Verarbeitungskampagne 2026 fest. Die Verarbeitung der neuen Ernte startet Mitte August.

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