Österreich: Ausbleibende Niederschläge erhöhen Dürrerisiko

In der Steiermark, in Kärnten und in Teilen Ober- und Niederösterreichs ist es seit Wochen deutlich zu trocken.

Niederschlagsdefizit von 1. März bis 20. April 2026. Bild: GeoSphere Austria.

Die Niederschläge der letzten Zeit konnten die Situation nur punktuell entschärfen – insgesamt fehlt weiterhin die dringend benötigte Feuchtigkeit im Boden. So liegt das Niederschlagsdefizit von März bis Mitte April in Kärnten und über die gesamte Steiermark hinweg bei mindestens 60% im Vergleich zum 10-jährigen Mittel (2016–2025).

Damit fehlt genau jene Feuchte, die aktuell für die Aussaat vieler Ackerkulturen benötigt wird. Doch auch für das Grünland wäre dringend Regen nötig. Kommt nicht bald genug Niederschlag, ist der Trockenstress vorprogrammiert. Diese Situation erinnert an das Frühjahr vergangenen Jahres, in dem insbesondere Landwirtinnen und Landwirte im Süden des Landes mit enormer Trockenheit zu kämpfen hatten. Ernteausfälle und Futtermangel waren die Folge. Wie sich die Witterung im weiteren Jahresverlauf entwickelt, kann niemand vorhersagen – es bleibt nur zu hoffen, dass bald ausreichend Niederschlag fällt.

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