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Vorarlberg: Wühlmausplage nach langem Winter
In Vorarlberg hat der strenge Winter den Bauern eine regelrechte Wühlmausplage beschert.Betroffen sind neben Landwirten aus dem Grossen Walsertal vor allem die Obstbauern. Es sei ein relativ starker Befall festzustellen, zitiert die Nachrichtenagentur SDA Harald Rammel von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg. Durch den strengen Winter und die lang bestehende Schneedecke hätten sich die Mäuse darunter geschützt weiterentwickeln können, sagte er. Nun komme die Vermehrungszeit.
Wühlmäuse schädigten Apfelbäume, indem sie die Wurzel stark benagten und abfressen. Bei starkem Mausbefall kann es sein, dass Bäume absterben. Weil sich die Mäuse rasend schnell vermehrten, müsse gehandelt werden. Am besten sei, die Mäuse von vornherein an ihrer Vermehrung zu hindern, sagte Rammel. Als Schutz für die Bäume dient um die Wurzeln befestigter Maschendraht. Auch Sitzstangen für Katzen, Marder und Bussarde seien im Kampf gegen Wühlmäuse nützlich. Für den Herbst kündigte Rammel den Testeinsatz eines Pfluges an, in dessen Schneisen nahe bei den Wurzeln Giftköder ausgelegt werden. (lid)

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