Tulpen: Keukenhof und Rijksmuseum kooperieren

Diesen Frühling blühen in den Gärten des Rijksmuseums Tulpensorten aus dem 17. Jahrhundert. 2.000 Blumenzwiebeln wurden im vergangenen Herbst vom Direktoren des Keukenhofs, Bart Siemerink, und dem Direktoren des Rijksmuseums, Wim Pijbes, eingepflanzt.

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Diesen Frühling blühen in den Gärten des Rijksmuseums Tulpensorten aus dem 17. Jahrhundert. 2.000 Blumenzwiebeln wurden im vergangenen Herbst vom Direktoren des Keukenhofs, Bart Siemerink, und dem Direktoren des Rijksmuseums, Wim Pijbes, eingepflanzt. Unter den verschiedenen historischen Blumensorten ist zum Beispiel die Lac van Rijn, die bereits 1629 zum ersten Mal erwähnt ist. Im Rijksmuseum befinden sich zahlreiche Kunstwerke aus dem sogenannten „Goldenen Zeitalter“, die die historischen Tulpensorten zeigen.

Tulpen waren im 17. Jahrhundert groß in Mode – man spricht auch von der Tulpenmanie. Blumenzwiebeln galten als kostbare Habseligkeit und der Handel sowie das Spekulationsgeschäft mit ihnen blühte. Die Tulpensorte „Root en geel Van Leyden“ kostete zu dieser Zeit 100 Gulden, während die „Anvers“-Tulpe einen Höchstpreis von 510 Gulden hatte. Zum Vergleich: Lehrer hatten im 17. Jahrhundert ein Jahreseinkommen von nur etwa 200 Gulden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Tulpen-Boom letztlich in sich zusammen fiel.

Der Blumenpark Keukenhof in Lisse, unweit von Amsterdam, empfängt jährlich rund 800.000 Besucher. In diesem Jahr ist der Park vom 20. März bis zum 18. Mai geöffnet. Seit der Wiedereröffnung des Rijksmuseums im April 2013 zählte das Museum bereits 2 Millionen Besucher. Die beiden Attraktionen sind somit die größten Publikumsmagnete der Niederlande.

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