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Schweiz: Mit Kresse das Immunsystem stärken
Frische Gartenkresse aus dem Rheinland kann jetzt dazu beitragen, die Abwehrkräfte wieder aufzubauen, meint der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.
Charakteristisch für die Gartenkresse, die umgangssprachlich als Kresse bezeichnet wird, ist der scharfe Geschmack. Die enthaltenen Senföle wirken wie natürliche Antibiotika, denn sie töten nicht nur Bakterien, sondern auch Viren und Pilze ab. Der hohe Vitamin-C-Gehalt sorgt zusätzlich dafür, dass Erkältungserreger keine Chance haben. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind B-Vitamine wie Folsäure, Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium und das Spurenelement Jod, die dem Körper neue Energie verleihen. Kresse regt Appetit und Stoffwechsel an und wirkt bei Frühjahrsmüdigkeit aufmunternd.
Gegessen werden meistens nur die als erstes erscheinenden zarten Keimblätter, die dreizählig gefingert sind. Der Geschmack ist durch die in den Blättchen enthaltenen Senföle würzig und pikant-scharf und dem von Rettich sehr ähnlich.
Klassisch verwendet man Kresseblätter auf dem Butterbrot. Salate, Quarkspeisen und Brotaufstriche erhalten durch Kresse eine besondere Note. Man kann die gehackten Blätter aber auch auf Suppen oder Saucen für Fleisch und Fisch streuen. Der Frankfurter Grünen Soße verleiht Kresse eine nussige Schärfe. Doch Vorsicht: Kresse sollte man in der Küche immer sparsam einsetzen. Denn das kräftige, rettichscharfe Aroma überdeckt sonst den Geschmack der anderen Zutaten. Da die zarten Kresseblätter beim Kochen zusammenfallen und dann bitter werden, sollten sie immer roh verwendet werden. (Quelle: RLV)

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