Schleswig-Holstein: Leitfaden zum Bodenschutz

Zum Tag des Bodens hat Schleswig-Holsteins Umweltstaatssekretärin Dorit Kuhnt den neuen Leitfaden zum Bodenschutz beim Bauen des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume vorgestellt.

Staatssekretärin Dorit Kuhnt stellt neuen Leitfaden zum Bodenschutz beim Bauen vor. Bild: GABOT.

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Mit dem neuen Leitfaden werden praktische Informationen zum Bodenschutz für die am Bau Beteiligten gegeben. "„Bodenschutz beim Bauen geht alle an: ob private oder öffentliche Träger von Bauvorhaben, ausführende Baufirmen, Behörden, Planungsbüros oder Architektinnen und Architekten. Mit dem Leitfaden wollen wir den unterschiedlichen Zielgruppen praxisorientierte Tipps geben, denn Bodenschutz ist aktiver Hochwasserschutz und unterstützt die Biodiversität“", sagte Dorit Kuhnt.

Neben einer Reduzierung der Versiegelung ist die wichtigste Maßnahme der fachgerechte Einbau von Boden. Damit werden eine uneingeschränkte Gartennutzung, Staunässe auf dem Grundstück sowie mögliche Gebäudeschäden verhindert.

Der Boden nicht überbauter Flächen in Baugebieten lässt nur dann viele Möglichkeiten der Nutzung offen, wenn er seine natürlichen Bodenfunktionen vor allem als Pflanzenstandort und Wasserspeicher erfüllen kann. Diese gilt es in der Bauphase zu schonen und – wo das nicht möglich ist – nach der Baufertigstellung wiederherzustellen. Mit der richtigen Planung und Anwendung von Maßnahmen zur Vermeidung von Bodenbelastungen vor und während des Baus kann jeder Vorsorge leisten. Auch aufwändige Rekultivierungsmaßnahmen können so vermieden und entsprechende Folgekosten minimiert werden.

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