Rheinland-Pfalz: Einbußen bei Salat und Zwiebeln

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz etwa 592.000 t Freilandgemüse geerntet.

Grafik: Statistisches Landesamt Reinland-Pfalz.

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Die Erntemenge 2017 lag in Rheinland-Pfalz leicht unter dem vorjährigen Aufkommen von rund 615.000 t. Die Anbaufläche umfasste ähnlich wie im Vorjahr 19.500 Hektar. Der ökologische Anbau, der bei der allgemeinen Erhebung 2016 6% umfasste, hat tendenziell zugenommen.

Rund 57% der Freilandernte und 43% des Anbaus entfielen auf Wurzel- und Knollengemüse, gefolgt von Blatt- und Stängelgemüse mit 22% der Erntemenge und 34% der Anbauflächen. Von beiden Gemüseartengruppen wurde etwas weniger geerntet als im Vorjahr. Bei Blatt- und Stängelgemüse war auch der Anbauumfang tendenziell niedriger.

Zum Wurzel- und Knollengemüse gehören u. a. Radieschen, Möhren bzw. Karotten, Frühlingszwiebeln und Trockenzwiebeln, die unverändert zu den anbaustärksten Gemüsearten in Rheinland-Pfalz zählen. Die niedrigere Ernte bei Wurzel- und Knollengemüse ist auf einen geringeren Anbau und Ernteeinbußen bei Trockenzwiebeln zurückzuführen. Die anbaustärksten Gemüsearten beim Blatt- und Stängelgemüse sind Spargel und Feldsalat. Einbußen bei allen angebauten Salatarten haben bei Blatt- und Stängelgemüse zu dem niedrigeren Ernteaufkommen geführt. (Quelle: Statistisches Landesamt Reinland-Pfalz)

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