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Potplantenkwekerij Kuilboer: Insolvenz
Einer der führenden Kalanchoe-Produzenten der Niederlande ist zahlungsunfähig. Die Potplantenkwekerij Kuilboer im niederländischen Heerhugowaard ist am 27.11.2013 vom Insolvenzgericht in Noord-Holland für zahlungsunfähig erklärt worden. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr A.H.J. Dunselman bestellt.
Von der Insolvenz betroffen sind die Unternehmen Jp Kuilboer Beheer BV, Potplantenkwekerij Jp Kuilboer Bv und Potplantenkwekerij Hans Kuilboer BV mit Sitz in Heerhugowaard sowie die Kalan BV in Hensbroek.
Kuilboer hatte sich bereits 1983 auf die Produktion Anbau von Kalanchoe spezialisiert und produziert nach eigenen Angaben derzeit pro Woche rund 40.000 Kalanchoe im 6cm-Topf und rund 75.000 Kalanchoe im 10,5cm-Topf sowie ca. 6.000 Kalanchoe African, Azumi, Dorothy, Mirabella und Kalanchoë beharensis. Kuilboer vermarktet Kalanchoe in Lizenz unter der Marke Queen (Kalanchoe) des dänischen Züchters Knud Jepsen. Kuilboer verfügt über mehrere Standorte mit rund 4,5 ha Hochglasfläche.
Im März 2012 wurde der 3,3 ha große Teilbetrieb Opfer eine Großfeuers, bei dem rund die Hälfte des modernen Betriebes zerstört wurde. An den Pflanzenkulturen in diesem Betrieb entstand Totalschaden und entsprechenden Lieferausfällen. Bereits im August 2012 konnte Kuilboer die Produktion wieder vollständig aufnehmen.
Ob der Gang zum Insolvenzgericht in Zusammenhang mit dem Unglück aus dem vergangenen Jahr steht, wurde bisher nicht mitgeteilt. Sicherlich hat aber auch die derzeitige Situation auf dem Kalanchoe-Markt ihren Teil zu der Insolvenz beigetragen. Durch die starke Ausweitung der Produktionskapazitäten der niederländischen Kalanchoe-Produzenten in den letzten Jahren und der daraus resultierenden Überproduktion stehen die Preise für Kalanchoe stark unter Druck. (red)

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