- Startseite
- Oprins Plant: Reorganisation soll Insolv...
Oprins Plant: Reorganisation soll Insolvenz verhindern
Das große Baumschulunternehmen Oprins Plant im belgischen Rijkevorsel muss sich für die Zukunft finanziell neu organisieren. Eine große Mehrheit der Gläubiger hat jetzt einem Umstrukturierungsplan zugestimmt.
Im vergangenen Februar hatte Oprins Plant N.V. bei Gericht einen Zahlungsaufschub beantragt. Das Gericht entsprach dem Antrag und schütze das Unternehmen so fünf Monate lang vor den Gläubigern. Oprins teilte jetzt mit, dass ein Sanierungsplan unter der Leitung der Firma Caluwaerts & Uytterhoeven entwickelt wurde. Dieser wurde jetzt vorgestellt und die Mehrheit der Gläubiger hat dem Plan zugestimmt. Das gibt Oprins Plant die Chance, sich neu aufzustellen und die finanzielle Krise zu überwinden.
Als Grund für die finanzielle Schieflage werden zu ehrgeizige Wachstumsziele genannt. Der Markt ändere sich in der Zeit zwischen Vermehrung und Verkauf der Pflanzen. Das mache es schwierig, abzuschätzen, wie viel man pflanzen und investieren müsse. „Wenn die Nachfrage ausfällt gibt es ein Problem und das war der Fall“, sagte Sprecher Wouter Marquez. Jetzt wurde eine neue Richtung für das Unternehmen mit dem Fokus auf die erfolgreichen Produkte skizziert. So soll Oprins Plant sich auf zwei Kernprodukte mit Wachstumspotenzial konzentrieren: Einerseits auf die Vermehrung, die Produktion und den (Lizenz-) Handel mit Fargesia (Bambus) und andererseits auf Ilex Select (einschließlich der Buxus-Alternative Ilex crenata Dark Green). Die anderen Bereiche, darunter verschiedene Baumschulkulturen, sollen nach Angaben von Oprins abgebaut werden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.