Ökokiste e.V.: Feiert 15-jähriges Bestehen

Es war die alte Weisheit von der gemeinsamen Stärke, die bei der Geburt des Verbands Ökokiste e.V. Pate stand.

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Es war die alte Weisheit von der gemeinsamen Stärke, die bei der Geburt des Verbands Ökokiste e.V. Pate stand: Nachdem die Biobranche von Anfang an gute Erfahrungen mit Interessengemeinschaften gemacht hatte, reicherten sechs wagemutige bayerische Bio-Bauern diesen Kooperationsgedanken mit der Idee eines kundenfreundlichen Öko-Lieferservices an und hoben den Verband „Ökokiste“ aus der Taufe.

Was zu Beginn noch aus gegenseitiger Unterstützung der „hemdsärmeligen“ und von Beginn bis heute völlig fördermittellosen Art bestand, hat sich mittlerweile zum professionellen Netzwerk entwickelt. Die Weichenstellung hierzu prägten die Direktvermarkter selbst. Günter Kugler, Gründermitglied der Ökokiste, schied 2002 aus dem dreiköpfigen Verbandsvorstand aus, um mit der Unternehmensberatung „Kugler & Rosenberger“ den Verband zudem auf die ökonomische Höhe der Zeit zu bringen. Eine weitsichtige Entscheidung, die sich nicht zuletzt im Anstieg der Mitgliederzahlen von 14 auf 47 innerhalb der letzten acht Jahre und einem jährlichen Gesamtumsatz von 40 bis 50 Millionen Euro widerspiegelt.

Ein Grund der gewachsenen Attraktivität des Ökokisten-Verbands liegt in dem kontinuierlich angestiegenen Leistungsspektrum für die Mitglieder, die von der gemeinsamen Pressearbeit und Verbands-Homepage über die zielgerichtete Auswertung der Betriebsdaten bis zu den drei Mal jährlich stattfindenden, mehrtägigen Seminaren direkt profitieren. Insgesamt rund zwei Drittel des Mitgliedsbeitrages fließen in diese umfassenden Fortbildungs- und Dienstleistungspalette, die ohne zusätzliche Kosten in Anspruch genommen werden kann.

Grund zur Freude haben aber auch die aktuell 45.000 Haushalte in ganz Deutschland, die wöchentlich mit einer frischen, regionalen Bio-Lebensmittelvielfalt direkt und bequem frei Haus beliefert werden. Diesen Service, zu dem regelmäßige Produktinformationen ebenso gehören wie Rezept-Tipps, aktuelle Angebote oder die Vorstellung der einzelnen Erzeuger, wissen die Kunden nach den Erfahrungen von Vorstandsmitglied Beate Mayer durchaus zu schätzen. Würden noch zehn bis 20 weitere Biobauern dazu stoßen, könnten sogar die letzten noch verbleibenden Lücken auf der Deutschlandkarte geschlossen werden.

Sich auf den errungenen Lorbeeren auszuruhen, gehört allerdings auch nach dem 15. Geburtstag nicht zur Verbands-Agenda. Umweltschutz, CO2-Bilanz, Regionalität und Qualität sind beispielsweise Themen, die fortwährend überprüft und optimiert werden.

Darüber hinaus hat sich der Verband Ökokiste bereits 2008 strenge Zertifizierungskriterien auferlegt, an denen man ebenfalls fortlaufend feilt. Höhere Fairtrade-Standards, bestmögliche Alternativen zur geächteten Flugware. Qualifizierung der Mitarbeiter für die beständig wachsenden Aufgaben, Strategien, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und Regelungen für Betriebsnachfolge sind nur einige der Stichworte, denen sich der Verband Ökokiste in Zukunft widmet. (Quelle: ökokiste)

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