Oberes Mittelrheintal: Land stimmt für Bundesgartenschau

Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser unterstützt beim Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Bewerbung zur Austragung der Bundesgartenschau 2031.

Die BUGA im Oberen Mittelrheintal würde auf alle angrenzenden Regionen positiv ausstrahlen. Bild: GABOT.

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„Die Hessische Landesregierung ist davon überzeugt, dass Gartenschauen in den Städten und Regionen entscheidende Impulse für eine nachhaltige Entwicklung geben. Gleichzeitig lösen sie zusätzlich weitere kommunale und auch private Investitionen aus, sie stärken das Engagement für die Stadt und ermöglichen ein aktives Marketing“, erklärte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser auf der Mitgliederversammlung des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, die die Bewerbung um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal bei der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft beschlossen hat.

Die Bundesgartenschau 2031 ist von Anfang an ein länderübergreifendes Projekt: Hessen hat seine Erfahrungen mit Gartenschauen und dem Welterbestatus in die Arbeitsgruppe bei der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz eingebracht. Auf Grundlage einer Machbarkeitsstudie hat das Hessische Kabinett im Februar diesen Jahres beschlossen, die Bewerbung um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2031 zu unterstützen und für investive Maßnahmen Fördermittel von bis zu 6,3 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Bad Schwalbach, Austragungsort der diesjährigen Landesgartenschau, aber auch Gießen, Bad Nauheim und Bad Wildungen, Austragungsorte der letzten drei Landesgartenschauen, verfügen als Kur- und Universitätsstädte über die Landesgrenzen hinaus über viel Wissen und Erfahrungen. „Unsere Landesgartenschau-Städte der letzten zwölf Jahre können für das Welterbe als Beispiel fungieren, wie mit einer Gartenschau eine zukunftsfähige Entwicklung angestoßen werden kann“, sagte Staatssekretärin Dr. Tappeser.

Die Staatssekretärin zeigte sich überzeugt, dass die BUGA im Oberen Mittelrheintal auf alle angrenzenden Regionen positiv ausstrahlen wird. „Das Obere Mittelrheintal, mit seinem reichen kulturellen Erbe und einzigartiger Kulturlandschaft, hat es verdient, dieses besondere kulturelle und gartenbaulich interessante Ereignis auszurichten. Die BUGA bietet für die Region die Chance sich ökologisch und ökonomisch weiterzuentwickeln und zukunftsweisende Projekte anzustoßen: Hierzu gehört zum Beispiel der Ausbau eines emissionsreduzierten Verkehrskonzeptes und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus“, betont Tappeser abschließend. (Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

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