Nun online: Gartenbau-Lexikon "hortipendium"

Wissensdatenbank soll mit vielen Autoren und Beiträgen der gesamten Branche nutzen.

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„Hortipendium“ ist ein neues Gartenbau-Lexikon, das seit dem 14. Juli im Internet unter der Adresse www.hortipendium.de nutzbar ist. Das Nachschlagewerk, ähnlich der freien Enzyklopädie Wikipedia aufgebaut, erweitert mit der Technologie des Web 2.0 - dem so genannten „Mit-Mach-Web“ - das Informationsangebot des seit langem etablierten Wissens-Netzwerks „hortigate“.

Idee und die Zielrichtung von „hortipendium“ ist die Schaffung einer internetbasierten Enzyklopädie für den gesamten Bereich Gartenbau. Das Wissen zur Vielfalt im Gartenbau zu sammeln, die Inhalte miteinander zu verknüpfen und dies in einem webbasierten und kostenlosen Lexikon 24 Stunden am Tag zur Verfügung zu stellen ist der Grundgedanke. Die Enzyklopädie soll auf allen Stufen der gartenbaulichen Ausbildung als Nachschlagewerk für die im Unterricht oder Vorlesungen behandelten Themenbereiche dienen. Sie bietet aber nicht nur Raum für die Aus- und Fortbildung, sondern könnte auch ein zentraler Anlaufpunkt für die einzelnen Fachgebiete des Gartenbaus werden. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Die Projektleitung unterliegt dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße.

Anders als in anderen bekannten „Wikis“, wie etwa die freie Enzyklopädie Wikipedia, ist die Berechtigung zum Schreiben von Beiträgen ausschließlich zugelassenen Autoren vorbehalten. Grundsätzlich wird aber auch in „hortipendium“ nach dem Wiki-Prinzip gearbeitet, d.h. jeder Autor darf jede Seite bearbeiten. Inhalte können demnach verändert oder gelöscht werden. Man kann niemandem garantieren, dass das, was geschrieben wurde, auch bleibt. In „hortipendium“ werden nur Freiwillige zur Mitarbeit eingeladen. Es werden keine Leistungen gemessen, keine Arbeiten eingeteilt und es werden keine Abläufe organisiert. Die Inhalte von „hortipendium“ entstehen aus der Kreativität und dem Engagement der beteiligten Autoren.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch nicht alle Portale vollständig entwickelt. Erhofft wird die Mitarbeit anderer Institutionen und Organisationen. Dennoch befinden sich derzeit 650 Artikel in „hortipendium“, die zum größten Teil aus dem Informationsangebot des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz, der Gartenakademie Rheinland-Pfalz und dem Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e.V. (ZBG) Hannover stammen. Um den Autoren die Arbeit zu erleichtern, wurden Vorlagen zur seitenübergreifenden Gestaltung der Artikel sowie Erweiterungen zur Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit eingebunden.

Wikis wie „hortipendium“ stehen für eine dynamische und schnelle Datenbank, die in erster Linie wissensorientiert ist und daher immer die neuesten Erkenntnisse auf der Oberfläche anzeigt. Die herausragendsten Eigenschaften sind die Leichtigkeit, die Schnelligkeit und die einfach Handhabung. Ziel ist es, mit Hilfe vieler Autoren und mit vielen freiwilligen Beiträgen etwas Gemeinsames und Nachhaltiges für den gesamten Gartenbau zu schaffen. (ZVG/hortigate)

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