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NL: Stürme treffen Gartenbau schwer
Die Stürme Eunice und Franklin verursachten erhebliche Schäden in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Von Freitagnachmittag 16.00 Uhr bis Montagmorgen 11.00 Uhr wurden Interpolis rund 1.100 Schäden gemeldet. Die Meldungen kamen aus dem ganzen Land und nehmen weiter zu. In der Landwirtschaft waren die Hauptursachen kaputte Dächer und Schäden an Oberlichtern und Güllesilos. In den Gewächshäusern gingen viele Scheiben zu Bruch und Pflanzen und Technik wurden beschädigt. Die betroffenen Erzeuger erhalten Hilfe, um Dächer zu schließen, Notwände zu errichten und das Stall- oder Gewächshausklima zu stabilisieren, um die Auswirkungen auf Anbau und Produktion zu begrenzen.
Inventarisierung und Organisation
Bereits am Samstagmorgen waren die Gutachter unterwegs, um den Unternehmern zu helfen und sich ein Bild von den entstandenen Schäden zu machen. Experten koordinieren aus der Ferne und stellen Notfallkoordinatoren für Schäden mit großer Dringlichkeit bereit. Wegen des anhaltend starken Windes war es bisher nicht möglich, zu fliegen. Hoffentlich können sie dies heute tun, um sich ein Bild von den Schäden an den Gewächshäusern und der Zahl der zerbrochenen Scheiben zu machen. Auf diese Weise kann gezielte Hilfe zur Wiederherstellung geleistet werden.
Schäden im Gewächshausgartenbau
Für den Unterglasgartenbau gingen 375 Meldungen ein. Dabei ging es um zerbrochene Scheiben, Schäden an der Technik und Schäden an den Kulturen. Das Ausmaß der Schäden ist sehr unterschiedlich. Einige Unternehmen meldeten mehr als 500 zerbrochene Scheiben. Bei den meisten Unternehmen handelte es sich nur um einige wenige Scheiben, und die betroffenen Unternehmer konnten selbst und mit Hilfe von Gewächshausbauern mit der Abdichtung beginnen. Durch die Errichtung von Notwänden und die Stabilisierung des Klimas werden alle Anstrengungen unternommen, um die Ernte zu retten und die Folgeschäden zu begrenzen.
Anhaltender Wind, Sicherheitsvorkehrungen und zu treffende Maßnahmen
KNMI (niederländisches Institut, das unter anderem die tägliche Wettervorhersage liefert) rechnet bis heute mit schweren Windböen von 75-90 Stundenkilometern und an der Küste mit 100 Stundenkilometern. Interpolis bittet daher die Unternehmen, auf vorbeugende Maßnahmen zu achten, wie z. B. das Schließen der Lüftungen, um weitere Schäden zu vermeiden. (Interpolis)

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