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MLWUF: Neuer Bundesrat gewählt
„Unsere Landwirtschaft ist mehr als ein Wirtschaftszweig – sie ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Die Landwirtschaft befindet sich seit Jahren in einem Veränderungsprozess, der die Betriebe erheblich herausfordert. Klimatische Veränderungen bringen Hitze und Trockenheit, Wasser wird knapp und witterungsbedingte Ernteausfälle nehmen zu. Neben den klimatischen Auswirkungen belasten hohe Energie- und Lohnkosten, schwankende Dünger- und Erzeugerpreise und ein hoher Regulierungsdruck die Betriebe. Wer mit Blick auf diese Herausforderungen jeden Tag aufs Neue Verantwortung für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel übernimmt, Kulturlandschaften gestaltet und prägt sowie als Partner beim Naturschutz und der Energiewende fungiert, verdient höchsten Respekt, volle Rückendeckung und unser aller Unterstützung", so Christine Schneider, Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten in Rheinland-Pfalz anlässlich ihrer Wahl zur Vorsitzenden des Agrarausschusses im Bundesrat am heutigen Freitag.
Der Agrarausschuss ist einer von 16 Ausschüssen des Bundesrates. In diesen werden Gesetzesentwürfe und Vorlagen fachlich geprüft und ggf. Änderungsempfehlungen erarbeitet. Damit sind die Ausschüsse des Bundesrates wichtige Gremien, um die Interessen der 16 Bundesländer in die Gesetzgebungsverfahren einzubringen sowie die Arbeit des Plenums vorzubereiten.
„Landwirtschaft muss wirtschaftlich tragfähig und gleichzeitig ökologisch verantwortungsvoll sein, damit unsere Bäuerinnen und Bauern sowie Winzerinnen und Winzer jetzt und auch in Zukunft nachhaltig wirtschaften können. Land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen müssen bei der Abwägung öffentlicher Interessen stärker berücksichtigt, natürliche Ressourcen weiterhin geschützt, Innovation ermöglicht und verlässliche Bewirtschaftungsregeln erarbeitet werden. Politik hat die Aufgabe, Rahmenbedingungen auf nachhaltige Art und Weise zu gestalten. Deshalb müssen wir dafür Sorge tragen, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte langfristig die notwendigen Werkzeuge an die Hand bekommen, die sie jetzt und in Zukunft brauchen, um unsere regionale Erzeugung zu stärken", so Schneider.

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