Landwirtschaft 4.0: Infoveranstaltung zu Förderprogramm

Das Land Rheinland-Pfalz will mit einer Informationsveranstaltung Landwirte, sowie Forschungs- und Beratungseinrichtungen bestmöglich über die Förderung innovativer Ideen aufklären.

In Rheinland-Pflanz startet der 2. Förderaufruf für innovative Vorhaben in der Landwirtschaf.

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Rheinland-Pfalz fördert mit insgesamt 6,7 Mio. Euro EU- und Landesmitteln die praktische Umsetzung innovativer Ideen für eine nachhaltige, praxistaugliche und wettbewerbsfähige Landwirtschaft. "3 Mio. Euro stehen für das Leitthema "Landwirtschaft 4.0" – Digitalisierung in der Landwirtschaft bereit", so Staatssekretär Andy Becht, der zu einer Infoveranstaltung am 4.2. an das DLR in Oppenheim einlädt. Anmeldeschluss ist Freitag, der 25. Januar.

"Wir wollen die Digitalisierung der Landwirtschaft weiter vorantreiben und die Landwirte dabei unterstützten, ihren Betrieb noch effizienter zu gestalten. Digitale Anwendungen können die Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebs erheblich vereinfachen und zu Kosteneinsparungen führen. Daher haben wir im Entwicklungsprogramm EULLE auch in diesem Förderaufruf den Schwerpunkt auf Digitalisierung gelegt", sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht.

Um Landwirte sowie Forschungs- und Beratungseinrichtungen bestmöglich zu begleiten, lädt Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht am 4. Februar 2019 zu einer Informationsveranstaltung am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR) in Oppenheim ein. Die Anmeldefrist endet am 25. Januar 2019.

Ziel der Veranstaltung ist es, über den 2. Förderaufruf für innovative Vorhaben in der Landwirtschaft zu informieren und spezifische Förderfragen der Landwirte zu klären. Das Institut für Ländliche Strukturforschung Frankfurt/Main wird als zukünftiger Ansprechpartner für die rheinland-pfälzischen Landwirte in Fragen des EIP-Agri-Programms vorgestellt. Das Institut berät und unterstützt potenzielle Operationelle Gruppen (OG) von der Partnersuche, über die Bewerbung bis hin zur Antragstellung.

Projektpartner aus Rheinland-Pfalz berichten von ihren Erfahrungen, darunter zu einem Vorhaben, bei dem Landwirte und Kommunen eng zusammenarbeiten und durch optimierten Energiepflanzenanbau zu mehr Umwelt- und Naturschutz beitragen sowie ein Projekt zu Drohnen im Steillagenweinbau.

Abschließend werden Voraussetzungen erfolgreicher EIP-Vorhaben gemeinsam diskutiert und Hinweise für die praktische Erarbeitung innovativer Ideen und den Bewerbungsprozess gegeben.

Hintergrund

Die Fördermaßnahme M16 (EIP) ist eine von 10 Maßnahmen des Entwicklungsprogramms EULLE. "EULLE" steht für "Entwicklungsprogramm Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung" für die Förderperiode 2014-2020. EULLE bildet ein Kernstück der Förderung des ländlichen Raums in Rheinland-Pfalz. Das Programm wird mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Höhe von rund 300 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen Kofinanzierungsmittel von Bund und Land oder anderen öffentlichen Trägern etwa in gleicher Höhe.

Im Rahmen des 1. Förderaufrufs EIP-Agri aus 2015 konnten sieben Vorhaben in die Umsetzung gebracht werden. Dafür wurden knapp 2 Millionen Euro an ELER- und Landesmittel zur Verfügung gestellt.

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