Große Importabhängigkeit bei Pfifferlingen

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Mit frischen Pfifferlingen, die von Juni bis September Saison haben, ist der deutsche Markt auch in diesem Jahr nicht so reichlich versorgt.In den osteuropäischen Lieferländern war es wochenlang anhaltend warm, und es gab zu wenig Niederschläge. Das schlägt sich nicht nur in einem begrenzten Angebot nieder, sondern auch in deutlich höheren Preisen als im Vorjahr.

 

Witterungsbedingt waren die Zufuhren an den deutschen Markt bereits 2005 nicht so umfangreich wie zuvor gewesen. Und da der deutsche Markt bei diesen Pilzen fast ausschließlich von den Auslandslieferungen abhängt, ist im vorigen Jahr auch der Verbrauch gesunken. Die Käufe der Privathaushalte (ohne Außer-Haus-Verzehr) gingen gegenüber 2004 um rund 10% zurück, nachdem die Einfuhren von 9.500 Tonnen auf 8.500 Tonnen in 2005 gesunken waren. Damit verbunden waren auch leicht höhere Preise für die Verbraucher. Sie zahlten im Bundesdurchschnitt aller Geschäftstypen für 1 kg frische Pfifferlinge 7,69 Euro, 22 Cent mehr als im Vorjahr, so die Daten der ZMP/CMA-Marktforschung auf Basis des Haushaltspanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg.

 

Wichtigstes Lieferland war im vorigen Jahr mit fast 2.500 Tonnen Weißrussland, 2.200 Tonnen stammten aus Litauen. Russland war mit nahezu 1.400 Tonnen am hiesigen Markt vertreten, Polen lieferte knapp 700 Tonnen. (ZMP)

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