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Genossenschaftsverbände fusionieren
Der Westfälische Genossenschaftsverband (WGV) in Münster und der Genossenschaftsverband Rheinland (GVR) in Köln wollen sich zum Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWG) zusammenschließen.Münster - Die Verschmelzung, die rückwirkend zum 1. Januar 2002 gelten soll, wird augenblicklich abschließend beraten und soll in Westfalen auf dem Verbandstag im Juli beschlossen werden, teilte WGV-Präsident Hartmut Schauerte MdB jetzt mit.
Nach Angaben von Schauerte besteht Einigkeit zwischen beiden Genossenschaftsverbänden darin, dass die Kostengünstigkeit für die Fusion von herausragender Bedeutung ist. Das Geschäftsgebiet des RWG wird sich von der Porta Westfalica in Westfalen-Lippe bis über die Grenzen des Rheinlands bis nach Rheinland-Pfalz zur Porta Nigra in Trier erstrecken.
Der RWG wird 295 Genossenschaftsbanken mit einer Bilanzsumme in Höhe von 125 Milliarden Euro, 279 landwirtschaftliche Waren-, Betriebs- und Dienstleistungsgenossenschaften mit einem Umsatz in Höhe von fast acht Milliarden Euro sowie 133 gewerbliche Genossenschaften mit 5,3 Milliarden Euro Gesamtumsatz unter einem Dach betreuen. (LK)

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