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Gardena in Heuchlingen: Baubeginn erst 2025
Bereits im November 2021 hatte Gardena seine Erweiterungspläne für den Standort Heuchlingen öffentlich vorgestellt. Inzwischen sind die Grundstücke für die geplante Erweiterung in das Eigentum des Unternehmens übergegangen. Damit wurde das Betriebsgelände von zuvor 48.000 Quadratmeter auf 153.000 Quadratmeter erweitert. Erste Bauarbeiten zur Erschließung der Infrastruktur haben bereits begonnen. Die eigentlichen Arbeiten an den Produktions- und Logistikgebäuden haben jedoch noch nicht aufgenommen werden können.
Im Laufe des vergangenen Jahres haben umfangreiche archäologische Untersuchungen auf dem Gelände stattgefunden, aufgrund derer einen Baubeginn nicht möglich war. Die zuständige Behörde und das Unternehmen waren hierbei im ständigen Austausch, so dass die Arbeiten stets im gegenseitigen Einvernehmen stattgefunden haben. Im September dieses Jahres konnte das Landesdenkmalamt die Freigabe für das Gelände erteilen.
„Seit der Vorstellung der ursprünglichen Pläne haben sich bedeutsame Rahmenparameter geändert, die eine Anpassung erfordern. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich das Kaufverhalten der Verbraucher verändert, woraufhin auch der Handel sein Bestellverhalten bei den Herstellern angepasst hat“, erläutert Christoph Datko, Geschäftsführer Logistik von Gardena. Ein wesentlicher Aspekt sei hierbei, dass sich der Bedarf an Versand von Paletten deutlich reduziert habe während der Bedarf an Versand von Paketen stark angestiegen ist. Dadurch zeichne sich eine veränderte Prognose für die langfristig benötigten Logistikkapazitäten ab.
„Wir planen am Standort Heuchlingen für die Zukunft, daher ist es für uns wichtig zu verstehen, ob wir es aktuell mit kurzfristigen Effekten zu tun haben oder ob sich der Bedarf auch nachhaltig verschiebt. Dazu wollen wir die Entwicklung des Saisonverlaufs 2024 eingehend analysieren und unsere Planung daraufhin anpassen“, sagt Christoph Datko.
Schon jetzt steht fest, dass der Bau des geplanten Hochregallagers im Westen des Geländes zunächst hinten an gestellt wird. Die Priorität liegt zunächst auf dem Distributionszentrum, das auf der östlichen Seite entstehen soll. Dabei handelt es sich um den komplexeren Bauabschnitt, dessen Fertigstellung auch nach der ursprünglichen Planung erst bis Ende 2028 vorgesehen war. An diesem Endtermin wird weiterhin festgehalten. Ein Baubeginn ist nunmehr allerdings erst ab Anfang 2025 zu erwarten.

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