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Fertilpot NT9: Neuer biologisch abbaubarer Topf für lange Kulturzyklen
Nach mehr als einem Jahr Entwicklungsarbeit stellt Fertil mit dem Fertilpot NT9 einen neuen quadratischen Anzuchttopf für professionelle Gartenbaubetriebe vor. Der 9-cm-Topf wurde speziell für Kulturen entwickelt, die eine längere Kulturzeit benötigen.
Die Anforderungen an professionelle Gartenbaubetriebe verändern sich. Neben einer zuverlässigen Kulturführung gewinnen Fragen rund um Kunststoffverbrauch, Arbeitsabläufe und die spätere Auspflanzung zunehmend an Bedeutung. Mit dem neuen Fertilpot NT9 möchte Fertil diese Anforderungen miteinander verbinden.
Quadratisch, stabil und für lange Kulturzeiten entwickelt
Der Fertilpot NT9 hat ein quadratisches Format von 9 × 9 cm und richtet sich insbesondere an Kulturen mit längeren Produktionszyklen, beispielsweise Stauden, Baumschulpflanzen und andere Zierpflanzen. Im Gegensatz zu klassischen kleinen Anzuchttöpfen wurde der NT9 für eine längere Standzeit konzipiert. Unter geeigneten Kulturbedingungen kann der Topf eine Lebensdauer von bis zu 18 Monaten erreichen. Damit eröffnet der NT9 eine weitere Einsatzmöglichkeit für die Fertilpot-Technologie: Während kleinere Fertilpots traditionell vor allem in der Vermehrung und bei kürzeren Kulturzyklen eingesetzt werden, richtet sich der NT9 gezielt an Pflanzen, die mehr Zeit für ihre Entwicklung benötigen.
Direkt auspflanzen – ohne Entfernen des Topfes
Ein wesentliches Merkmal des Fertilpot NT9 ist seine direkte Pflanzbarkeit. Der Topf muss vor dem Auspflanzen nicht entfernt werden. Die Wurzeln können den Topf durchdringen und sich direkt im Boden weiterentwickeln. Dadurch entfällt ein zusätzlicher Arbeitsschritt bei der Pflanzung. Für professionelle Betriebe bedeutet dies vor allem eines: Weniger Handling und ein durchgängigerer Produktionsprozess vom Topf bis zum Endstandort.
Eine Alternative zu Kunststoff
Fertilpots werden aus natürlichen Holzfasern hergestellt und kommen ohne Kunststofftopf aus. Der Topf ist biologisch abbaubar und wurde entwickelt, um nach der Pflanzung Teil des natürlichen Kreislaufs zu werden. Dabei geht es Fertil nicht lediglich darum, einen Kunststofftopf durch ein anderes Material zu ersetzen. Die Idee besteht darin, Kultur und Pflanzung als einen zusammenhängenden Prozess zu betrachten. Der Topf bleibt während der Kultur stabil und übernimmt gleichzeitig nach der Pflanzung eine andere Funktion: Er verschwindet nach und nach aus dem System.
Für die professionelle Produktion entwickelt
Der neue NT9 wurde nicht als reines Produkt für den Hobbygarten entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen professioneller Gartenbaubetriebe. Dazu gehören insbesondere:
• quadratisches Format 9 × 9 cm
• Eignung für längere Kulturzyklen
• direkte Pflanzbarkeit
• mechanisierbare Verarbeitung
• natürliche Holzfasern
• kein klassischer Kunststofftopf
• biologisch abbaubar
• geeignet für Stauden, Baumschulpflanzen und Zierpflanzen
Erste Praxistests mit Kunden laufen bereits. Die Entwicklung des NT9 basiert dabei auf der langjährigen Erfahrung von Fertil mit biologisch abbaubaren Pflanzgefäßen.
Ein weiterer Schritt in Richtung kreislauforientierter Produktion
Seit vielen Jahren verfolgt Fertil die Idee, Pflanzgefäße nicht nur als Verpackung für eine Pflanze zu betrachten. „Der ideale Topf ist nicht unbedingt derjenige, der am längsten erhalten bleibt – sondern derjenige, der genau so lange funktioniert, wie die Pflanze ihn braucht.“
Mit dem Fertilpot NT9 möchte das französische Unternehmen diese Philosophie nun auch auf längere Kulturzyklen übertragen. Der neue NT9 ergänzt damit das bestehende Fertilpot-Sortiment und bietet professionellen Gartenbaubetrieben eine weitere Möglichkeit, ihre Produktionssysteme ohne klassischen Kunststofftopf zu gestalten.

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