Europäische Klimaziele: HDE für faire Kostenverteilung

Der Handel unterstützt die am 23. Oktober beim Klima-Gipfel in Brüssel erreichten Ziele für die CO2-Reduktion, den Anteil der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz grundsätzlich.

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Der Handel unterstützt die am 23. Oktober beim Klima-Gipfel in Brüssel erreichten Ziele für die CO2-Reduktion, den Anteil der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz grundsätzlich. „Jetzt geht es darum, die mit der Zielerreichung verbunden Kosten fair auf alle Schultern zu verteilen“ so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Bundesregierung müsse darauf achten, die privaten Verbraucher und die nicht privilegierte Industrie nicht einseitig zu belasten. „Insbesondere im Bereich der Energieeffizienz ist der Handel bereits umfangreich in Vorleistung gegangen und hat hohe Einsparpotenziale gehoben“, so Genth weiter. Das müsse jetzt auch bei der künftigen Lastenverteilung angemessen berücksichtigt werden. Die Vorgaben dürften außerdem nicht auf Kosten der Versorgungssicherheit, der Bezahlbarkeit sowie der Planbarkeit der Energieversorgung gehen.

Für die effektivere Umsetzung der Ziele in der gesamten Europäischen Union setzt der HDE auf einen europäischen Binnenmarkt für Energie. „Ein solcher Binnenmarkt könnte helfen, den Ausbau erneuerbarer Energien effizienter zu gestalten und die Kosten unter Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig erleichtert es das Erreichen der ambitionierten Klimaziele“, so Genth. (PdH)

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