EU-Schulprogramm: Unionsbeihilfen zugewiesen

Für das EU-Schulprogramm stellt die EU den Mitgliedsstaaten jährlich 250 Mio. Euro zur Verfügung.

Die endgültige Mittelzuweisung für Schulobst- und Gemüse beträgt für Deutschland im Schuljahr 2020/2021 rund 24,5 Mio. Euro. Bild: GABOT.

Am 31. März 2020 wurde der Durchführungsbeschluss (EU) 2020/467 im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht, welcher die endgültige Zuweisung der Unionsbeihilfen für Schulobst und -gemüse sowie Schulmilch an die Mitgliedsstaaten für den Zeitraum ab 01. August 2020 bis zum 31. Juli 2021 regelt. Der Durchführungsbeschluss basiert auf der Verordnung (EU) Nr. 1370/2013 welche Maßnahmen zur Festsetzung bestimmter Beihilfen und Erstattungen der gemeinsamen Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse beinhaltet.

Für das EU-Schulprogramm stellt die EU den Mitgliedsstaaten jährlich 250 Mio. Euro zur Verfügung, davon stehen 150 Mio. Euro für Schulobst und -gemüse zur Verfügung, die übrigen 100 Mio. Euro für die Abgabe von Schulmilch.

Die endgültige Mittelzuweisung für Schulobst- und Gemüse beträgt für Deutschland rund 24,5 Mio. Euro (Schuljahr 2020/2021). Im Schuljahr 2019/2020 lag die Mittelzuweisung bei rund 26,5 Mio. Euro. Die Verteilung der Mittel erfolgt auf Basis der Anzahl der 6- bis 10- jährigen Kinder in den jeweiligen Mitgliedsstaaten. Empfänger der Produkte können grundsätzlich Kinder in allen Bildungseinrichtungen sein, also in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen. Insgesamt profitieren ca. 2,5 Mio. Kinder von dem Programm.

Das EU-Schulprogramm verfolgt das Ziel, Obst und Gemüse populärer zu machen, das Bewusstsein für gesunde Ernährung zu stärken und somit Übergewicht und Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. (BOG)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.