EU-Parlament: Stimmt für Kompromiss zu Neuen Genomischen Techniken

Eine breite Allianz von Verbänden der deutschen Agrar-, Gartenbau-, Biotechnologie- und Ernährungswirtschaft begrüßt die Zustimmung des Europäischen Parlaments am 17. Juni zum Ergebnis des Trilogs über die Verordnung für Neue Genomische Techniken (NGT).

Diese Verbände zählen zur Allianz. Grafik: ZVG.

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Nach vielen Jahren intensiver Diskussion wird damit das Potenzial neuer Züchtungsmethoden für die Landwirtschaft anerkannt und deren Anwendung auch in Deutschland und Europa ermöglicht – ein starkes Signal für Innovation, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Seit Beginn der Diskussion zum Umgang mit diesen Techniken hat sich die Verbändeallianz in den Prozess eingebracht und sich für eine differenzierte Bewertung der Techniken und wissenschaftsbasierte Ausgestaltung des Rechtsrahmens ausgesprochen, damit Pflanzen, die auch auf natürliche Weise hätten entstehen können, nicht länger wie gentechnisch veränderte Organismen reguliert werden.

Das Ergebnis der Abstimmung stimmt die Allianz zuversichtlich, dass NGT-Pflanzen der sogenannten Kategorie 1 nach der Umsetzungsphase schneller für die landwirtschaftliche Praxis verfügbar sein werden und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Ernährung leisten. Angesichts wachsender Herausforderungen durch Klimawandel, geopolitische Spannungen und neue Schädlinge braucht es jedes Werkzeug, das zu einem effizienteren Erreichen der Züchtungsziele beitragen kann. Zugleich schafft die neue Regelung mehr Rechtssicherheit im internationalen Handel mit Ländern, die bereits innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für so erzeugte Pflanzen etabliert haben.

Die Verbände der Allianz betonen ihre Bereitschaft, sich weiterhin fachlich in den Prozess einzubringen, um eine abschließende praxistaugliche Umsetzung auf europäischer und nationaler Ebene sicherzustellen.

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