- Startseite
- Deutschlandwetter im Jahr 2004
Deutschlandwetter im Jahr 2004
Das Jahr 2004 war in Deutschland zu warm, die Niederschläge waren typisch für diese Region und die Sonne schien länger als im langjährigen Durchschnitt. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner gut 3.000 Messstationen. Die notwendigen Daten für die letzten Dezembertage wurde mit Hilfe der Wetterprognosen des DWD geschätzt.
Die Mitteltemperatur lag in Deutschland im Jahr 2004 bei 8,9 Grad Celsius (°C) und damit gut 8% über dem hierzulande typischen Wert von 8,2°C. Damit reiht sich das Jahr nahtlos in die seit Anfang der 1990er Jahre bestehende Serie sehr warmer Jahre ein.
Die Jahresdurchschnittstemperatur des Jahres 2003 mit dem Jahrhundertsommer von 9,3°C wurde allerdings deutlich unterschritten. Zum Vergleich: Weltweit lagen die Temperaturen im Jahr 2004 mit 14,4 Grad Celsius (°C) knapp ein halbes Grad über dem langjährigen Durchschnitt.
Auch 2004 konnten die Deutschen wieder ein Plus an Sonne genießen. Das zwischen Sylt und Oberstdorf übliche Soll an Sonnenstunden von 1.528 Stunden wurde im Mittel um etwa 100 Stunden überschritten. Ein Jahr zuvor waren es deutschlandweit allerdings 2.013 Stunden gewesen.
Die Niederschlagsbilanz des Jahres 2004 war – trotz vieler Klagen über einen scheinbar verregneten Sommer - ausgeglichen. Im Schnitt wurden von den Messstationen des nationalen Wetterdienstes etwa 790 (2003: 606) Liter pro Quadratmeter (l/m²) registriert. Das entspricht weitgehend dem langjährigen Mittel. (dwd)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.