Bayerische Landesgartenschau GmbH: Wechsel an der Spitze

Die Bayerische Landesgartenschau GmbH (ByLGS) hat einen neuen Vorsitzenden. Der Niederbayer Markus Högl wurde in der Gesellschafterversammlung einstimmig zum Nachfolger von Gerhard Zäh gewählt, der das Amt sechs Jahre lang mit großem Engagement ausgeübt hatte.

Wechsel an der Spitze der Bayerischen Landesgartenschau GmbH: Der Niederbayer Markus Högl (rechts) übernimmt den Vorsitz von Gerhard Zäh, der das Amt sechs Jahre lang mit großem Engagement ausgeübt hat. Bild: ByLGS.

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Gerhard Zäh war der erste Garten- und Landschaftsbauer an der Spitze der GmbH, die von den wichtigsten gärtnerischen Berufsverbänden in Bayern getragen wird: Dem Bayerischen Gärtnereien-Verband e.V., dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) und dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. (VGL). „Gerhard Zäh hat sich über Jahrzehnte hinweg neben der Verbandsarbeit weit über das übliche Maß auch für die Aus- und Weiterbildung des beruflichen Nachwuchses eingesetzt, für die Förderung der Landesgartenschauen und die Stärkung des öffentlichen Grüns in Bayern“, würdigt die Landesgartenschau GmbH die Verdienste des Mittelfranken Gerhard Zäh.

Der 56-jährige Markus Högl kommt ebenfalls aus dem Garten- und Landschaftsbau. Er leitet einen mittelständischen Betrieb in Vilsheim im Landkreis Landshut. Seit Jahren setzt er sich für die Weiterentwicklung der Gartenschauen als Schaufenster für Landschaftsbau, Nachhaltigkeit und grüne Infrastruktur ein, ist Mitglied im Aufsichtsrat der LGS Bad Windsheim 2027 und Donauwörth 2028.

„Ich war 13 Jahre alt, als ich die IGA München besucht habe. Sie war meine erste Gartenschau. In den nächsten Tagen kann ich die 50.ste auf meiner Liste abhaken, denn ich bin auf allen Großveranstaltungen dieser Art in ganz Deutschland unterwegs, um mich zu informieren und mir immer neue Anregungen zu holen“, beschreibt Högl seine Einstellung zu diesen Events. Ihn fasziniert die Vielfalt, die bei solchen Ereignissen geboten wird – von den Gestaltungsmöglichkeiten im Außenbereich bis zu den besonderen baulichen Projekten, die einen Austragungsort städtebaulich voranbringen. „Neues ausprobieren, Trends setzen“ bezeichnet der neue Vorsitzende als wichtige Aufgabe.

Drängende Zukunftsfragen wie der Klimawandel fordern künftige Landesgartenschauen noch mehr, ist sich Högl sicher. Neue Antworten seien gefragt: Rückbau versiegelter Flächen, mehr Grün statt Asphalt, Wassermanagement, sorgsamer Umgang mit Ressourcen zum Beispiel.  „Landesgartenschauen sind dafür ein unverzichtbares Instrument“, stellt Markus Högl klar.

Die Landesgartenschau GmbH freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden Markus Högl. „Gemeinsam wollen wir die Herausforderungen der Zukunft und die nächsten Großprojekte sicher gestalten“, betont Geschäftsführer Martin Richter-Liebald.

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