Bayerische Kartoffeln: Vielfalt und Qualität

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Die „Bayerischen Kartoffelwochen“ sind für die Verbraucher eine gute Gelegenheit, sich von der hohen Qualität und den vielfältigen Variationsmöglichkeiten der bayerischen Speisekartoffeln zu überzeugen.Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller in München bei der Auftaktveranstaltung zu dieser bayernweiten Aktion sagte, zeigen die etwa 200 teilnehmenden Gastronomen bis Ende Oktober unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“, was in der Knolle steckt. Ob als Beilage oder als Hauptgericht, Kartoffeln sind auf jeder Tafel ein kulinarisches Schmankerl. In Bayern ist die Bandbreite an Spezialitäten besonders groß – vom Kartoffelknödel über Schupfnudeln bis hin zum Reiberdatschi. Wichtig sind nach den Worten des Ministers qualitativ hochwertige Rohstoffe und eine nachvollziehbare Herkunft: „Zum Genuss gehört Vertrauen in die Qualität und Sicherheit der Nahrungsmittel. Dafür verbürgen sich unsere bayerischen Landwirte.“ Die regionale Zusammenarbeit von Erzeugern und Gastronomie garantiere den Verbrauchern umweltschonende Produktionsverfahren, kurze Transportwege, Frische und eine hochwertige Verarbeitung.

 

In diesem Jahr ist laut Miller mit einer durchschnittlichen Kartoffelernte zu rechnen. Die rund 5.000 bayerischen Betriebe werden heuer schätzungsweise rund 2 Mio. Tonnen einfahren. Das entspricht in etwa der Menge des vergangenen Jahres. Die Anbaufläche liegt bei rund 49.000 Hektar und ist damit etwas kleiner geworden als im Schnitt der vergangenen Jahre (52.000 Hektar). Laut Miller sind wegen der teilweise recht schwierigen Witterung im Frühjahr und Sommer starke regionale Unterschiede zu erwarten. Anbauschwerpunkte sind im Freistaat das Donaumoos, das Donau-Ries, die Münchner Schotterebene sowie Regensburg und Plattling, die nördliche Oberpfalz und Mittelfranken. Insgesamt werden in Bayern etwa 18% der bundesdeutschen Kartoffeln angebaut. (stmlf)

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