Aufblühraum hilft Qualität sichern

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Mit Aufblühtests intensiviert die Blumenversteigerung weiter ihre Bemühungen um die Qualitätssicherung im Bereich der Schnittblumenvermarktung.Seit Herbst 2004 wird in einem klimatisierten Aufblühraum der NBV/UGA alle zwei Wochen eine Sortenkontrolle durchgeführt. Zunächst bei verschiedenen Rosensorten. Dabei werden 40 Stiele der entsprechenden Sorte von allen Anlieferern getestet. Mit je 10 Stielen pro Vase wird die Hälfte der Stiele in Wasser mit Schnittblumennahrung und die andere Hälfte ohne Schnittblumennahrung im Aufblühraum aufgestellt und regelmäßig beobachtet. Der Raum ist auf 20°C und einer Luftfeuchte von 60% klimatisiert und wird 12 Stunden mit 1000 Lux erhellt. Es wird erfasst, wie viele Blüten pro Vase im Laufe des Beobachtungszeitraums in Bezug auf die Haltbarkeit, Mängel wie Laubfehler, Botrytis oder welke Blüten aufweisen sowie das Blühstadium. Außerdem wird der Qualitätszustand der frischen Stiele dokumentiert und eventuelle Negativbemerkungen schriftlich festgehalten. Blumen die Mängel aufzeigen werden aussortiert. Zurzeit werden noch die meist verkauften Rosensorten getestet, später sollen auch andere Sorten und dann Gerbera geprüft werden. Nach Ablauf der Qualitätsprüfung werden die Anlieferer über das Testergebnis informiert. Die Reaktionen der Anlieferer auf die Tests seien sehr positiv, so Produktbetreuer Ger Geurts. Die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Anlieferern sind für die Gärtner sehr interessant. Versteigerung und Anlieferer haben ein gemeinsames Interesse an der Qualitätssicherung am Standort was letztlich den Anbietern und den Kunden zugute kommt. (nbv/uga)

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