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Auberginen: Mediterranes Flair aus Schweizer Anbau
Auberginen mögen es warm: Sie werden vor allem in China, Indien, Ägypten und in der Türkei kultiviert. Die Hauptanbaugebiete Europas befinden sich hauptsächlich in Italien und Spanien. Aber auch in der Schweiz werden Auberginen angebaut. Von den knapp 13.000 Tonnen hierzulande verspeisten Auberginen wurden 2025 gut 4.000 Tonnen in der Schweiz geerntet. Angebaut werden sie auf knapp 30 Hektar, fast ausschließlich im Gewächshaus.
Die eierförmige Aubergine – auf Englisch "eggplant" – stammt ursprünglich aus Asien. Dort wird sie seit über 4.000 Jahren kultiviert und konsumiert. Arabische Seefahrer brachten das Fruchtgemüse schließlich nach Europa.
Diverse Farben
Die violett-purpurfarbenen Auberginen sind heute in Mitteleuropa zwar am weitesten verbreitet, tatsächlich gibt es das Nachtschattengewächs aber in verschiedensten Farben: Gelb, Rosa Grün oder eben dunkelviolett und weiß sowie weiß-violett marmoriert. Und auch in unterschiedlichen Formen tritt sie auf, so ist die thailändische Aubergine eher klein und kugelförmig – die chinesische Aubergine ist dagegen dünn und länglich.
Leicht verdauliche Kost
Auberginen haben keinen starken Eigengeschmack und sind leicht und schnell verdaulich. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts enthalten Auberginen auch nur wenige Kalorien, dafür viel Vitamin B1 und B2, Folsäure und Ballaststoffe. Die Nährstoffe befinden sich vor allem in der Schale – deshalb empfiehlt es sich, die Aubergine beim Verzehr nicht zu schälen.
Wegen dem Solanin sollte die Aubergine allerdings nicht roh gegessen werden – der Giftstoff verursacht nämlich Übelkeit und Magenbeschwerden. In der Küche ist die Aubergine sehr vielseitig und kann gekocht, gedämpft, grilliert, gebraten oder frittiert werden.

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